Weltbeste Fotografen

Die besten Fotografen der Welt

Trotzdem gibt es natürlich auch andere Fotografen, deren Bilder und Arbeiten ich sehr schätze. Die beiden rennen nicht weg und warten geduldig zusammen mit dem Fotografen auf das richtige Licht. Große Fische! Mit den Geheimnissen der besten Fotografen der Welt.

Zugegebenermaßen gibt es in Massen mehrere Werke über die Grundbegriffe der Photographie. The secrets of the world's best photographers" lautet der Name des kleinen Bandes. Es wurde von Henry Carroll verfasst. Von der ersten Seite an ist auffallend, dass Carroll mit der Gestaltung anfängt, erst dann kommt die Technologie. Zusammensetzung, Exposition, Licht, Linsen, Sehvermögen. Kurze und prägnante, aber prägnante Einführung in die wesentlichen Aspekte - und das Wichtigste: Er erläutert nicht nur, worum es bei den einzelnen Funktionalitäten oder Vorschriften geht, sondern auch konkret, was wann sinnvoll ist.

Dann kommt das wahre Glanzlicht des Buches: Nach jeder Vorstellung betrachtet Carroll die Aufnahmen bekannter Fotografen und verdeutlicht, wie die Inhalte hier realisiert wurden. Außerdem sollte man sich nicht an alle Vorschriften halten. Für den Fall, dass man sich nicht an die Vorschriften hält. Die guten Photos folgen den Spielregeln - die tollen Photos verstoßen oft gegen die Spielregeln, schrieb er und zeigte das bekannte Foto von Francis Bacon von Bill Brandt.

Das mit dem Photo von Bill Brandt ist so falsch." Dann listet er die "Fehler" im Bilde auf, also die Punkte, an denen sie von den klassischen Kompositionsregeln abweichen. Das Fazit dieser kleinen Bildanalyse: "....Sie möchten sich lieber darauf beschränken, die Essenz Ihres Motives mit Ihrer Bildgestaltung zu erfassen.

Hier ist ein Mann, der deformierte Häupter, kreischende Papageien und verstorbene Tierchen aufnimmt. Auf der letzten Unterseite des Beispiels ist das genannte Bild von Bill Brandt zu sehen.

Zeitschrift - Top Ten: Beste deutsche Architektenfotografen

Man bezeichnet einen Ort, ein Haus, eine Wohnung, eine Stadt mit Wörtern. Der andere hält das von der Baukunst ausgehende Lichtspiel fest: schlicht dokumentiert, unverdorben kommentiert oder sensibel erzählt, dichterisch ravierend. Der Architektenkritiker Falk Jaeger sieht den Architekturfotografen in seinem Werk als ein Gegenbild. Die beiden rennen nicht weg und erwarten zusammen mit dem Fotografen beharrlich das passende Gegenlicht.

Damit wird deutlich, dass man auch bei der Fotografie von Bauwerken ein Gefühl für das Thema, den passenden Moment, den sympathischen Anblick und die Phantasie braucht. Dies beweisen die Werke der zehn ausgesuchten Fotografen, die uns immer wieder mit neuen Blickwinkeln, Stimmungen, Effekten bzw. Auswirkungen überrascht haben. Es geht nicht wie bei Modeartikeln, Automobilen oder Essen darum, die Dekore ins rechte Blickfeld zu rücken, um sie zu bewerb.

In der Regel sind es beauftragte Bauherren, die ihre Arbeiten dokumentiert haben und die oft sehr spezifische Ideen haben, wie die Bauten zu besichtigen sind und wie sie aussehen sollen. In manchen Fällen ist es jedoch der Photograph, der ein unauffälliges Haus in einen Stern verwandelt und das Foto zur Legende wird. Einige Architekturkünstler haben ihre Bauten wie Kinder gestaltet und überließen es ihren Nächsten - und damit auch dem Fotografen -, die Arbeit zu empfangen und zu deuten.

Die Tatsache, dass die Darstellung von Häusern in der Praxis in der Praxis im Allgemeinen ohne Benutzer, d.h. ohne Menschen, erfolgt, ist ein kaum zu erklÃ??rendes PhÃ?nomen, zumal Architekten Personenbilder in die Visualisierung einfÃ?gen, rechnergestaltete Designvorlagen von geplanten GebÃ? Möglicherweise ist die Leere der typischen Architekturfotografie darauf zurückzuführen, dass die Aufgabe des Fotografen, ein Haus ins rechte Licht zu rücken, der Komposition eines Stillebens entspringt.

Die meisten Bauherren machen aber auch ein Foto ohne Menschen, wenn sie die freie Auswahl haben. Die heutige Baukunst hat seit ihren Ursprüngen zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert nach Deutlichkeit, nach Vereinfachung, vor allem nach Ablenkung gestrebt. Manche Elitetypen können das nicht ertragen - was ihre Existenz in Frage gestellt hat, aber das ist eine andere Sache.

Das Dokumentieren von Bauwerken, der Bestreben, die Werke des Bauherrn zu schätzen, sie so ungetrübt wie möglich zu präsentieren und erlebbar zu machen, ist eine bedeutende Aufgabenstellung der Baukunst. In der Theorie der Baukunst wird von der Gestaltungsebene, der topologischen, physikalisch existierenden Baukunst gesprochen. Sie können aber auch verschiedene Betrachtungswinkel wählen, Perspektivenverzerrungen vermeiden und auf das richtige Lichtbild warten.

Nicht umsonst haben einige der Architektenfotografen die Ausbildung des Fotografen Dieter Leistner in Mainz oder an der FH Dortmund absolviert. Es gibt aber auch die Abbildungsebene, d.h. die architektonische Gestaltung, wie sie durch das Klima, die Beweglichkeit des Zuschauers oder andere Empfangsbedingungen beeinflußt wird. Die anderen verfassen Foto-Essays auf dieser Stufe und fotografieren nicht notwendigerweise die Struktur, sondern das Umfeld der Struktur, wie sie ist.

In der dritten Stufe, dem Image, wird die Realität der architektonischen Form und ihres Aussehens objektiv erlebt. In diesem Sinne wirkt Friedrich in von Rauchs Werk, für den gerade die architektonische Gestaltung ein Rohmaterial ist, aus dem Sensationen und TrÃ?ume gemacht werden können. Der 1966 in Braunschweig geborene Tierarzt Braun, der sich für einen Berufsstand entscheiden musste, nahm zufälligerweise einen Assistenztätigkeit bei einem mit ihm befreundeten Fotografen mit der Gastfamilie an und mochte ihn.

Es ging ihm darum, Menschen zu photographieren, Bildberichte zu machen, alles andere als reine Baukunst. Es handelte sich bei den Erziehungsberechtigten und Grosseltern um Baumeister, die die Planung von Familienferien dauerhaft beeinflussten und ihn beunruhigten, ihm aber wahrscheinlich auch eine architektonische Perspektive gaben. Zufällig oder zufällig lernte Braun die renommierten Architektenfotografen Dieter Leistner und später Jörg Hempel kennen, während er in Dortmund Fotodesign studierte und dort sein Abschlusszeugnis erlangte.

"Mir gefällt, dass Häuser stehen bleiben und nicht launenhaft sind....", erläutert Marcus Bredt, geboren 1968, seine Vorliebe für das Thema Architekt. Der erste Blick auf Daniel Libeskind's expressive Bauweise veranlasste ihn, sich mit dem Wechselspiel zwischen den Häusern und dem Raum, d.h. ihrer Umgebung und dem Alltag auseinanderzusetzen.

Es kommen Menschen ins Spiel, Vorbeiziehende, Mitarbeiter, Athleten, die den vom Baumeister für sich selbst gestalteten Raum als ihre eigene Lebenswelt nutzbar machen, in die der Baumeister eingreift: im besten Falle arrangieren, helfen, helfen, bieten. Brigida González, 1969 in Stuttgart geboren, ging nach ihrer klassischer Fotografenausbildung zunächst zum Filmen und war als Kameramann tätig.

Die Nutzung des Mobilmediums ist auf ihre gegenwärtige Beschäftigung mit der Immobilie nicht ganz ohne Einfluss geblieben, da sie gelegentlich die Sequenzierung auf echtem Filmmaterial verbietet. Für Brigida Gonzáles ist das Thema Design von entscheidender Bedeutung. Der harmlose blaue Sternenhimmel ist ziemlich unerwünscht, wenn es darum geht, den Gestaltungscharakter von Gebäuden zu verstärken und sie ins Rampenlicht zu rücken, teilweise sogar mit einer Science-Fiction-ähnlichen Ausstrahlung.

Roland Halbe, 1963 in Karlsruhe geboren, studiert Fotografie am Instituto Europeo di Design in Cagliari, Italien. Schon am Anfang seiner Karriere konzentrierte er sich auf die dokumentierte Architekturfotografie, meist im Namen von Architektur. Die Zusammenarbeit mit den Architekturkünstlern ist ein wesentlicher Teil seiner Arbeit, sowohl bei der Aufnahme in ein Objekt als auch beim Verständnis der Gedankenwelt der Architekten und beim Aufspüren ihrer Intentionen, die in das Gesamtbild aufgenommen werden sollen.

Mit den renommiertesten international tätigen Architekturbüros und Ingenieurbüros reist er in Deutschland, in Europa - mit Fokus auf Spanien - aber auch in andere Teile der Welt. Bildende Künste, Baukunst und Photographie. Im Bereich der Photographie sah er dann die Möglichkeit, diese beiden Interessensgebiete zu kombinieren. In seiner Arbeit setzt er seine Methode, Fotos vorsichtig und ruhig in Szene zu setzen, eher mit einem Kunsthandwerk als mit der Arbeit eines hypercreativen Künstlers in Beziehung.

Er verzichtet auf trendige Ausdrucksformen, denn "je mehr ältere Architektur und Kunstdokumentationen werden, desto wichtiger wird sie, weil sie unsere gewachsene Vergangenheit zeigen". In seiner " deutschsprachigen Fotografie " erkennt er die "trockenere, zurückhaltendere " Arbeitsweisen im Vergleich zur "kitschigen, bunten" Architekturfotografie in Amerika. Werner Huthmacher, der in Berlin lebt, wurde 1965 in Landau in der Pfalz auf die Welt gebracht und studierte bei Dieter Leistner.

Im Auftrag von Architekturbüros und Instituten ist er einer der am häufigsten eingesetzten Fotografen in Deutschland. Mit einer ähnlichen Intention stellt er Menschen ins rechte Licht, als absolute Maßstäbe, aber auch, um die "tote" Architektur mit dem lebenden Objekt zu vergleichen, für das sie tatsächlich erschaffen wurde. Der 1965 in Bonn geborene Stefan Josef Müller widmete sich zunächst dem Thema Rationalität unter dem Eindruck des Baumeisters Oswald Mathias Ungers.

Seine Arbeiten hat er auf sympathische Weise fotografiert. Im Herkunftsland Italien von Razonalismo trat er in die Fußstapfen des Künstlers und verwandelte seine Pittura Metafisica in ein fotografisches Bild, das solche Gebäude und Strassen als harsche, lebenslose Kulisse zeigt. Seit kurzem kommen weitere Einstellungen und Stile hinzu: Die Gebäude von Baumeistern wie Barkow Leibinger oder Roedig Schropp öffnen Stefan Müller einen anderen Ansatz und neue Perspektiven auf die bauliche Umgebung.

Mittlerweile ist er mehr als seine Mitarbeiter auf allen Kontinenten aktiv und photographiert für die internationalen Massenmedien sowie im Namen von internationalen Stardesignern wie Rem Koolhaas, Toyo Ito oder UNStudio. Ausgehend von seinem Wohnsitz in Münster begleitete er die Entstehung der niederländischen Baukunst und die damit verbundene journalistische Tätigkeit. Deshalb unterhält er auch verschiedene Kontakte zu renommierten niederländischen Architekturbüros.

Für jedes Bauwerk bietet Richters die orthogonale "Architektensicht" - sozusagen als eine Art obligatorisches Programm. Dadurch will er sowohl das Architekturkonzept als auch den charakteristischen Aspekt der Baukunst wiedergeben. "â??Ich bin kein Architekturfotografâ??, unterstreicht sie beharrlich, was insoweit zutrifft, als sie keine AuftrÃ??ge fÃ?r die fotografische Dokumentation von GebÃ?uden akzeptiert. Die 1967 in Freiburg im Breisgau geborene Friedensstifterin von Raucht nutzt die Baukunst nur als Thema für ihre Kunst.

Dabei geht es nicht um atemberaubende neue Bauten, sondern um Räume, um Sonne und Mond, um Materialität, um Stimmung. Die Bilder besitzen mit dem leicht fließende diffuse Lichteinfall, der eine ethisch zurückhaltende Ruhe ausstrahlt, eine tiefgehende Ausstrahlung. Das Sehnen ins Spiel bringt sie ins Spiel, sie ist die Architekturdichterin mit der Fotokamera.

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