Vorschaltgerät Elektronisch

Ballast-Elektronik

Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen (EB). Um eine Leuchtstofflampe zu betreiben, erfüllt ein elektronisches Vorschaltgerät im Wesentlichen vier Aufgaben:. Mit elektronischen Vorschaltgeräten wird die Lampe mit Hochfrequenzspannung versorgt. In der Regel haben Energiesparlampen namhafter Hersteller bereits elektronische Vorschaltgeräte (EVG) entwickelt und installiert.

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Vorschaltgerät ist das Gerät, das von Gasentladungs- und Fluoreszenzlampen zur Begrenzung des Stroms benötigt wird. Für den Lampenbetrieb wird ein Vorschaltgerät benötigt. Andernfalls würde der Entladestrom aufgrund der für seinen Einsatz erforderlichen Stoßionisierung weiter steigen, bis die Glühlampe vernichtet oder die Schmelzsicherung durchgebrannt ist. Sie kann als separate Komponente in die Leuchten installiert oder in die Lichtquelle eingebunden werden (z.B. Energiesparlampen).

Das Vorschaltgerät kann auch die für einige Leuchtmittel benötigte Zündeinrichtung (Impulse von mehreren hundert V bis zu mehreren Kilovolt, je nach Lampentyp) und die Startvorrichtung (Vorwärmung von Stabelektroden bzw. Glühdraht für Leuchtstofflampen) beinhalten. Das Vorschaltgerät (VG) ist in zwei Ausführungen erhältlich: Herkömmliche Betriebsgeräte sind netzfrequente Betriebsgeräte, die aus einem eisernen Kern mit einer Luftspalte und einer Kupfer- oder Aluminiumlackdrahtwicklung zusammengesetzt sind.

Die KVG wird in Serie mit der Leuchte verbunden und muss zur Leuchte paßt, da sie den Lampenstrom auf ihren Nominalwert bei der Netzspannung von 50 oder 60 Hertz beschränkt. Für Glühlampen, die ein Anzündgerät benötigen (z.B. Natriumdampf- und Halogen-Metalldampflampen), ist die Zündschaltung ebenfalls in Serie mit der Leuchtstofflampen.

KVGs für Leuchtstoffröhren erfordern zudem einen so genannten Anlasser, der die Wendelkathoden beim Starten zum Vorheizen in den Kreislauf einschaltet (siehe Leuchtstofflampen). Glühstarter bewirken das typische Flimmern von Leuchtstoffröhren beim Einschalten, schnelle Anlasser haben diesen Vorteil nicht. Herkömmliche Betriebsgeräte erzeugen aufgrund ihrer hohen Drosselung Blindströme im Stromnetz. Deshalb sind die Beleuchtungskörper teilweise mit einem Kompensationskondensator ausgerüstet, der den Blitzstrom kompensiert (Blindstromkompensation).

Bei Parallelschaltung zur Leuchte wird der Kondensor für diese Aufgabe nicht benötigt. In einigen Fällen werden auch Kompensations-Kondensatoren in Serie mit der Netzdrossel verwendet, um den Stromanstieg der parallelen Kompensation beim Zuschalten zu unterdrücken. Die Kapazität solcher Reihenkondensatoren muss genau eingehalten werden (z.B. 2 %), um den Lampennennstrom zu sichern.

Fällt sie durch einen Kurzschluß aus, läuft die Lampe störungsfrei weiter, wird aber nicht mehr für den Blindstrom kompensiert. In der EU ist der Vertrieb von KVG der Energie-Effizienzklasse D seit dem 21. 5. 2002, der von KVG der Kategorie C seit dem 2. 11. 2005 untersagt Allerdings wird seit einiger Zeit versucht, die Verlustleistung der Serienreaktoren zu reduzieren, was in der Praxis eine höhere Dichte (geringere Magnetflussdichte, niedrigere Stromdichte) und/oder kostspieligere Magnetmaterialien voraussetzt.

Zu diesem Zweck wurden Kennzeichnungen wie Low-Loss Ballast oder Ultra-Low-Loss Ballast aufgenommen. In explosionsgefährdeten Bereichen haben KVGs auch niedrigere Verlustleistungen, da ihre Oberflächentemperaturen beschränkt werden müssen. Für Betriebsgeräte für Leuchtstoffröhren s. auch dort. Herkömmliche Betriebsgeräte für Leuchtstoff- oder Kaltkathodenlampen sind Streufeld-Transformatoren und kombinieren die Umwandlung der Versorgungsspannung in eine größere Versorgungsspannung mit der erforderlichen Begrenzung des Stroms.

EVGs arbeiten mit einer hohen Eingangsfrequenz als die Netzfrequenzen (einige Kilohertz bis

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