Systems Messe

Fachmesse für Systeme

Auf der Prolight + Sound erhalten Sie einen umfassenden Überblick über Technologien und Services für Entertainment, integrierte Systeme und Kreation. Die Messe München löst Systems durch zwei kleine Veranstaltungen ab In Zukunft findet die IT-Fachmesse Systems nicht mehr statt. Bereits 2009 werden zwei neue Events die 1969 ins Leben gerufene und nun zum ersten Mal durchgeführte Messe ablösen. Die Messe München reagiert damit auf einen "grundlegenden Wechsel der Marketingstrategien" in der Informations- und Kommunikationstechnologie. "Eine Klassiker-Messe wie die Systems kann der geänderten Marktlage nur eingeschränkt Rechnung tragen.

Deshalb ist es an der Zeit, ganz neue Wege zu gehen, die die ICT-Branche in die Tat umsetzen können", sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH. Zukünftig wird der Geschäftsbereich IT-Sicherheit in Kooperation mit dem SecuMedia Verlag eine eigene Messe haben. Zum ersten Mal wird die Messe vom 24. bis 24. Juli 2009 stattfinden.

Zudem feiert im kommenden Sommer eine weltweite Kommunikations-, Vertriebs- und Marketing-Plattform für die ITK-Branche ihren Auftakt. Die Messe München will das Detailkonzept in diesem Jahr der breiten Masse vorlegen. "Mit 1061 Austellern ist die Systems 2008 nach fast 40 Jahren immer noch die Leitmesse für die ITC-Branche.

IT-Fair Systems wird abgekündigt.

Da immer weniger Unternehmen zur Buchung teurer Ausstellungsflächen bereithalten, macht die Messe München aus der Notwendigkeit eine Tugend: Systems, "die weltweit drittgrößte IT-Messe ", soll 2009 zu einer Kongress- und Eventveranstaltung werden, bei der das Messethema unter anderem nur ein Baukasten ist. Der Sicherheitsbereich wird im Juli 2009 getrennt und in eine eigene Messe umgewandelt, Einzelheiten und der Namen der Folgeveranstaltung im kommenden Jahr sind noch nicht festgelegt.

"Der Entschluss, das System abzuschaffen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem wir mit rund 1.000 ausstellenden Unternehmen und 40.000 zu erwartenden Messebesuchern auf dem Niveau des Vorjahres liegen", widerlegt Messechef Klaus Dittrich allfällige Vorurteile. Es war jedoch deutlich geworden, dass die Messe in ihrer jetzigen Gestalt den Anforderungen der Aussteller und Besucher nicht mehr nachkommen konnte.

Hauptunterschied zum vorherigen Systemkonzept: Der Kongreß, der bereits heute von Branchenführern, vor allem von denen, die nicht mit eigenen Messeständen präsent sind, stark frequentiert wird, soll zu einem "integralen Bestandteil" der Neuausrichtung werden und sich im neuen Firmennamen widerspiegeln. "Wir werden den neuen Plattformtitel und die Einzelheiten des Zukunftskonzepts im kommenden Monat bekannt geben", so Dittrich.

Mit der letzten Messe verschwindet der Begriff "Systeme". Dass die Systems in den letzten Wochen immer noch für "Systems 2009" wirbt, deutet jedoch darauf hin, dass die Entscheidung, mit dem früheren Konzept der Messe radikal zu brechen, auf kurze Sicht getroffen wurde. Dementsprechend ungenau bleiben die Angaben zum Zukunftsmodell.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Messe München ein ehrgeiziges Unternehmensziel gesetzt: "In fünf Jahren soll diese neue Messeplattform in ganz Europa Aufmerksamkeit erregen und fünf bis sechs Hallen vollständig und ohne zu viel Freifläche füllen", so Dittrich. "Wir haben fünf große Zukunftstrends für die IT-Branche identifiziert, an denen wir unser Messemodell ausrichten.

Welche Entwicklungen die Messe in Zukunft fokussieren will und was mit dem gelungenen Sicherheitsbereich passiert, erfahren Sie auf der Folge.

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