Straßenlaterne

Laterne

mw-headline" id="Aufgabe">Aufgabe[Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Strassenbeleuchtung ist Teil der Strassenausstattung und wird zur Kunstbeleuchtung von Strassen, Plätze oder Freiflächen eingesetzt. Die Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit aller Straßenbenutzer bei Dunkelheit als Teil der allgemeinen Straßenverkehrssicherheit ist eine wichtige Funktion der heutigen Stadtbeleuchtung. Deshalb sollten Form und Stärke der Strassenbeleuchtung an die unterschiedlichen Sehaufgabenstellungen angepaßt werden.

Das Design der Strassenbeleuchtung ist in Vorschriften, Standards und Gesetzgebungen geregelt. Aber in Deutschland, mit Ausnahmen von der Fußgängerübergangsbeleuchtung, müssen diese nicht unbedingt beleuchtet werden. Die Gemeinde entscheidet also, ob und wie eine Strasse beleuchtet wird. Bei der Wahl der Strassenbeleuchtung werden neben der Sicherheit im Strassenverkehr vermehrt auch ökonomische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Neben dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherheit kann die Strassenbeleuchtung auch in ein Dekorationskonzept (Beleuchtung, Lichtkunst) integriert werden. Strassen ausserhalb von bebauten Gebieten haben kaum eine Strassenbeleuchtung. In Deutschland werden Autobahn und straßenähnliche Wege, wenn überhaupt, nur in urbanen Gebieten erhellt. Die meisten Autobahnstrecken in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden sind dagegen im Rahmen eines Benelux-Vertrages mit Straßenbeleuchtungen ausgerüstet.

Schon im Altertum gab es Straßenleuchten. Antiochien an den Strassen von Antiochia (Libanios, Or. 11, 267), die laut Mundharmonika Marzellinus "mit der leuchtenden Helligkeit des heutigen Tage konkurrierten" (14, 1,9). In Paris wurde am zweiten Weltkrieg die Gassenbeleuchtung in Betrieb genommen. 1] Die erste Verfügung über die Illumination von Strassen und Plätze wurde am 24. 2. 1687 in Wien ergangen.

Nur ein Jahr später wurde die ganze Stadt mit 2000 Leuchten erhellt. 2 ] Ende des XVII. Jh. wurden in Paris Petroleumlampen verwendet, um wichtige Strassen zu beleuchten. Ludwig XIV. spielte eine wichtige Rolle beim landesweiten Bau von Straßenlaternen in Paris, um die Prozesse auf den Strassen besser steuern zu können.

Trotz seines schwachen Lichts wurde Rapsöl zur Ausleuchtung ganzer Straßen verwendet. Damals wurde Wal-Tran hauptsächlich für die Strassenbeleuchtung in fortgeschrittenen Großstädten eingesetzt. 5 ] Dazu wurde das Erdgas in einem Gaswerk aus Steinkohle gefördert und über ein Leitungsnetz zu den Straßenlampen (Kandelabern) geführt. Gegen 1900 gab es im Grunde zwei unterschiedliche Typen der Straßenbeleuchtung:

Gas- und Elektrolicht. Teilweise werden die Straßenlaternen an Seile über der Fahrbahn gehängt (Überspannungssystem) oder mit Wandhalterungen an der Hauswand befestigt. In der Regel setzt sich eine Straßenlampe aus den nachfolgenden Bestandteilen zusammen: Bei den Entladungslampen für die Strassenbeleuchtung sind für den Lampenstart und die Strombegrenzung während des Betriebs EVG erforderlich.

Die Optik prägt das von der Lichtquelle abgegebene Strahlengang. Durch ein spezielles Design können diese Objektive das Streulicht besonders gut durchlassen. Eine Besonderheit sind Anlagen, bei denen sich ein Teil des Optiksystems außerhalb des Leuchtengehäuses befindet. Die Optik in der Strassenbeleuchtung hat zum Zweck, eine möglichst weitwinklige Abstrahlung entlang der Strasse mit akzeptabler Blendungsbegrenzung zu erwirken.

Zudem soll das Gerät die Bewohner oder den nächtlichen Himmel nicht durch das abgestrahlte Sonnenlicht stören. In der Regel werden Quecksilberdampf-, Leuchtstoff-, LED-Leuchten[10], Induktions- oder Natriumdampfstrahler als Nieder- und Hochdruckversionen in Strassenleuchten eingesetzt. Niedriger Druck der Natriumdampflampe hat die größte Leuchtkraft, leuchtet aber in einem Gelb auf, was wegen der kontrastreichen Wahrnehmungen an den Übergängen wünschenswert ist.

So kann die Strassenbeleuchtung ganzer Orte oder Stadtviertel je nach Dämmerung zeitgleich ein- und ausgeschaltet werden. Dezentraler Dämmerungsschalter: Ein lichtsensitiver Bremswiderstand, der den SB einer oder mehrerer Strassen über einen Schaltschrank zentralisiert. Es wird nicht an einem Ort zeitgleich eingeschaltet. Straßenbeleuchtungen werden nach den einschlägigen Standards und Vorschriften geplant.

Hierbei kommt der Gestaltung der Beleuchtung eine große Bedeutung zu. Es ist prinzipiell zu prüfen, ob mit Fussgängerverkehr am Strassenrand zu rechnen oder nicht. Auf einspurigen, zweispurigen Normalstraßen steht der Leuchtpunkt der Beleuchtung in der Straßenmitte. Bei mehreren Bahnen und einem zentralen Vorbehalt kann die Lichtanlage auch in der Bildmitte angebracht werden.

Falsche Anordnung der Beleuchtungskörper kann zu Tarnungszonen im Fahrbahnbereich führen. Unnötige, unsachgemäß installierte oder schlecht geschirmte Straßenlampen führen zu Lichtbelastungen, die sich nicht nur nachteilig auf die Tierwelt auswirken[11], sondern auch Menschen schaden können, zum Beispiel wenn Schlafräume nicht mehr genügend abgedunkelt werden können oder durch sensorische Überlastung. 12 ] Zudem wird die Astronomie durch das Streulicht im gesamten Wohngebiet erschwert und muss in Lichtschutzbereiche wechseln.

Die steigenden Energiepreise und die Zielvorgaben für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen haben die für die Strassenbeleuchtung verantwortlichen Kommunen und andere Stellen zu Kosteneinsparungen veranlasst. Der Begriff Lighting bezeichnet den Fall, dass ein zu beleuchtendes Objekt von einer Quelle beleuchtet wird und von ihr in das Blickfeld des Beobachters einfällt. Trifft der Lichtstrahl der Quelle unmittelbar in das Blickfeld des Beobachters, geht es um Signalisierung (Ampel) oder Blende.

Sparmassnahmen sollen die Erzeugung von nicht beleuchtungswirksamen Leuchten verhindern. Das Straßenbeleuchtungsnetz wird mit ein- oder dreiphasiger Wechselspannung versorgt. Seit langem können Städte und Kommunen jede zweite oder dritte Straßenlaterne über dreiphasige Stromleitungen ausstellen. Moderne Systeme integrieren auch Regelgeräte, die die Stromspannung und damit die Lichtstärke regulieren, in die Leuchtenkörper und erlauben so große Energieeinsparungen.

Als Halbnachtsschaltung werden diese Massnahmen zur Halbierung der Strassenbeleuchtung bezeichnet. Die EN 13201, die sich als State-of-the-Art für die Strassenbeleuchtung bewährt hat, gilt für die Gestaltung der Lichtplanung im Bereich des ÖPNV in Europa. Als Teil der europäischen Vereinheitlichung aller technischer Regelwerke wurde die CEN mit der Aufgabe betraut, die technische Anforderung an die Strassenbeleuchtung auf ein einheitliches europaweites Level zu heben und zu standardisieren.

Man einigte sich darauf, einen europaweiten Standard für die Strassenbeleuchtung zu entwickeln. Zum einen sollte die Vorschrift auf den relevanten Veröffentlichungen der International Lighting Commission CIE und der großen Anzahl von nationalen Standards basieren, zum anderen sollten von Anfang an die neuesten wissenschaftlichen und technischen Ergebnisse in die Standards einfliessen. Hierauf aufbauend wurde die neue EN 13201 mit den Abschnitten 1 bis einschließlich vier für Deutschland im Rahmen der Verabschiedung der europäischen Standards mit der Kennzeichnung DIN EN 13201-2 bis 13201-4 geschaffen Auch die anderen Staaten mussten eine neue Landesnorm, die Applikationsnorm oder Reststandard, entwickeln, in der die in EN 13201-2 festgelegten Qualitätskriterien an welchen Punkten des Straßenverkehrsnetzes und unter welchen Rahmenbedingungen angewendet werden sollen.

Herzog Herbert Liman: Mehr Helligkeit. Historie der Stadtbeleuchtung. Herausgeber, Berlin 2000, ISBN 3-7759-0429-8 Frank Lindemuth (ed.): Street and outdoor lighting 2011, Jahresbuch, EW Media and Congresses, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-8022-0980-2 (book, print edition) bzw. ISBN 978-3-8022-1204-8 (online edition, sample PDF 15 pages, 2.26 MB). Die Lichtgeschichte von der Altertumsgeschichte bis zur Gegenwart.

Der Husum Verlag, Husum 2000, ISBN 978-3-88042-968-0 Thomas Posch, Anja Freyhoff, Thomas Uhlmann (Hg.): Das Ende der Nacht: Weltweite Umweltverschmutzung und ihre Folge. Wiley-VCH, Weinheim 2009, ISBN 978-3-527-40946-4 Sabine Röck: Berlin Außenraumleuchten: eine Historie der Straßenbeleuchtung in Berlin von 1826 bis 1989 mit historischer, städtebaulicher und sozialer Ausrichtung.

FhG IRB, Stuttgart 2006, ISBN 3-8167-6992-6 Wolfgang Schivelbusch: Leuchte, Scheine und Wahn: Auftritt der elektr ische Beleuchtungen im 20. Jahrhunder. Historie der Kunsthelligkeit im neunzehnten Jahrtausend. Die Fischer TB 16180, Frankfurt am Main 2004 (Erstausgabe Hanser, München 1983), ISBN 978-3-596-16180-5 (zur Kulturhistorie der Öffentlichen Beleuchtung). Höchstspringen ? Das Wiesbadener Wochenblatt 1816 Nr. 25: "Offizielle Bekanntmachung: Die Auktion des verbotenen altniederländischen Rapsöls für die Bedürfnisse des kommunalen Laterneninstituts findet am Dienstagmorgen um 10.00 Uhr an einem signierten Ort statt, zu dem Kletterfreunde eingeladen sind.

Highspringen LED-Straßenbeleuchtung: Wie Offenbach oder Wolfsburg Kosten und Zeit einsparen. Ort: Cleanthinking, Stand der Dinge: November 2014, Zugriff am November 2014. Hochsprung zu: von Täkämöh aus: Liisa Halonen: Jahrgang 93, 2015, S. 234-242, doi: 10.1016/j.jclepro.2015.01.025. Hochsprung unter ? Erweitertes Förderangebot in der Kommunalverordnung | BMUB | Nationaler Klimaschutz.

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