Schreiber Frankfurt

Schriftsteller Frankfurt

Mit Ilse Schreiber von der Kleinmarkthalle und vielen Prominenten aus Frankfurt sammeln wir in diesem Jahr Spenden für die Leberecht-Stiftung. Aufführung übel Die Ilse Schreiber und ihr Würstchenstand in der Kleinen Markthalle sind auch in entfernten Ländern kein Geheimtip mehr. Die Episode 200 unserer Reihe âDer roter Fadenâ, in der wir jede Woche Menschen präsentieren, die auf für Frankfurt etwas Bestimmtes tun, weihen wir derjenigen Frau ein, die uns in vielerlei Hinsicht besucht wärmt Frankfurt. Dann kam Ilse Schreiber, die Dame mit der Wurst, ein Bild der Überlieferung und Verbundenheit mit ihrer Heimat, wie befohlen.

So erzählte sie aus ihrem Frankfurt, dem Ort, der zu Glück einen Weltflugplatz hat. Daß für alle Frankfurters doch nicht falsch liegen können, wenn dieser Airport wächst. Ilse Schreiber ist auch heute noch darauf besonders stolz. Einen Moment lang schmeißt sie den Schädel zurück und verteidigt einen Gegenspieler mit Händen.

Und auch die kleine Hölle ist es: Die Frankfurters mögen es, denn allein in der Metropole stehen nach dem Messestand Schlange, weil Abwechslung und Qualität im Nu zu haben sind, weil die Gerüche und die vielfarbigen Displays und die Beschränktheit eine Gemütlichkeit ausstrahlen, wie sie an vielen Stellen in der weltlichen Konsummetropole verloren gegangen ist.

Der Stararchitekt, Hochhaus-Bauer und Altstadt-Innovator Christoph Mäckler, ein Waschchechter, der seine City mag und deshalb seine allgegenwärtige-Verschandelung selbst, Für die Kleinmarkthalle zu seinen Lieblingsplätzen führt; Fleischerwurst mit dem Schriftsteller: Mäckler Mäckler ist die heimatliche liebe, die durch den Bauch geht. Wie viele Leute meinen, erfüllt Schreiber's Stand mit Fleisch und gelber Wurst und würziger, das ist der Stil der Frankfurters und in gewissem Sinne auch der unangepasste zeitgeistige.

Als Großmutter des Gottesdienstes könnte man Ilse Schreiber bezeichnen. âWettbewerbâ, sagt Ilse Schreiber und macht einen sinnvollen Ausdruck. Ist sie berufstätig, teilt die Bratwurst vor den Dampfkesseln in Stücke und erreicht die Kasse mit einem losen Sprichwort über, dann vermitteln allein ihre Blicke eine Vorstellung von der Vorliebe für das, was man nicht kann.

Alle in der Warteschlange, die Würstchen von ihrer Händen empfängt, empfängt auch diese immens bequeme Gefühl, die Würstchen werden ihm als Herzensangelegenheit zum Innern Wärmung gegeben. Ilsa Schreiber kann nichts dafür, das liegt in ihrer Art. Dazu gehört auch dieses andere: Sie ist ein Seismograf für Vibrationen und Launen; sie war schon immer so, sagt sie.

Wahrscheinlich haben Sie schon viele Häuser mit den vielen Würsten, die Sie verkaufen. Nicht einmal an den Ruhestand zu denken, zu sehr genießt sie die Wertschätzung, die Auszeichnung, die späten belohnt für auch ein schweres Dasein, das sie als Metzgerfrau und Metzgerwitwe seit mehr als einem halben Jahrhundet führt führt.

Die Ilse Schreiber, nur mit einer dünnen Wolljäckchen unter der Kittelschürze gekleidet, hält selbst verrückt am heißen Apfelwein fest â" â "Wir machen immer Camping-Urlaub, ich friere nicht so leichtâ â" und blickt mal nach rechts, mal nach links, da tippt man jemanden unaufhörlich auf die Schultern und reisst sie in einen engen chat.

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