Produktdesign Möbel

Design-Möbel

An der Hochschule Rosenheim gibt es ein in Deutschland einzigartiges Cluster für die Konzeption, Entwicklung, Konstruktion und Gestaltung von Möbeln. In der Produktdesignstudie lernen Sie, Ideen für neue Artikel des täglichen Bedarfs zu entwickeln, die in Serie produziert werden können. Auch Möbel- und Produktdesigner versuchen sich an dem spröden Material. Ein minimalistisches Möbelstück von weld & co ?

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Möbeldesignerin

Möbel-Designer ist kein geschütztes Gewerbe. "Am schönsten ist es, ein Alltagsobjekt zu gestalten, das die Menschen gerne erwerben und in ihr eigenes Umfeld einbinden möchten ", sagt Prof. Jakob Gebert, der die zukünftigen Produktgestalter an der Hochschule für Bildende Künste Kassel ausbildet. Weil es das ist, was die Möbel-Designer normalerweise sind:

Es gibt nur wenige Gestalter, die mehr als Möbelhersteller sind, die Möbel und Räumlichkeiten nur nach ihren eigenen gestalterischen Ideen gestalten und dann von ihnen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die meisten Möbelkonstrukteure sind an der Auftragsarbeit rund ums Thema Wohnraum beteiligt - die begehrtesten Gegenstände sind Tisch, Schrank und Lampe für Bad, Küchen und Schlafzimmertür.

Es gibt viele freiberufliche Mitarbeiter Es gibt viele freiberufliche Designer - obwohl dies derzeit eine schwierige Aufgabe ist, wie Prof. Gebert bekräftigt. "Sie müssen beweglich sein", sagt Produkt-Designer Boris Richter. Auftraggeber für die angestellten Designer sind große Designstudios, die für Möbelunternehmen oder die Design-Abteilungen der Unternehmen selbst einkaufen.

Allerdings konkurrieren dort die auf Möbel spezialisierten Gestalter mit anderen Berufen. Das Konstruktionsbüro des Aicher Küchenproduzenten Bulgariens beispielsweise wird nicht von Spezialmöbeldesignern, sondern von "allgemeinen" Designern und Inneneinrichtern besetzt. "Die Bewerber müssen die Begeisterung für den Job spüren", unterstreicht der Personalchef.

Studium für zukünftige Möbeldesigner: Wenn Sie ein Studium anstreben, müssen Sie in der Regel ein Zulassungs- und Aufnahmeverfahren absolvieren. Der Abschluss ist von untergeordneter Bedeutung ý Erfahrungen und Arbeitsmuster sind die bedeutendsten Referenzen für die Laufbahn von Einrichtungsdesignern. "Wo jemand herkommt, ist meist egal", sagt Prof. Gebert zum Themenkomplex Bildung und Beruf.

Nichtsdestotrotz ist ein Studiengang Möbeldesign ein absoluter Pluspunkt für den angehenden Einrichtungsdesigner. Auch andere Designkarrieren bleiben für Hochschulabsolventen offen - hilfreich auf dem angespannten Stellenmarkt für Möbel-Designer. Praktikum während des Studienaufenthaltes Um den Erfahrungshintergrund der Studenten zu vergrößern, sind Praktika in der Regel Bestandteil der Designkurse.

"Einige Studenten gründen während ihrer Ausbildungszeit ein kleines Konstruktionsbüro", sagt Jakob Gebert. Auch Boris Richter, der sein Design-Studio RED SAW in der Nähe von St. Andreasberg leitet, hat schon frühzeitig seinen Beruf erlernt. Seine Firma wurde in Vancouver, Kanada gegründet, lange bevor er seinen Studienabschluss als Produkt-Designer machte.

Das sollten Möbel-Designer mitbringen: Möbel-Designer müssen eine starke kundenorientierte Ausrichtung haben, ob sie nun in der Branche oder als Freelancer sind. "Sie müssen sich selbst zurückholen und etwas für andere entwickeln", so Boris Richter. Denn es ist nicht Sache der Möbel-Designer, die ganze Erde nach eigenen Ideen zu entwerfen.

Mein Job ist es dann, Anfragen zu formulieren und ihre Ideen zu entwickeln", sagt er. Computerdesign Wenn es um einen neuen Kundenauftrag geht, ist der erste Schritt ein intensives Gespräch mit dem Auftraggeber, in dem das Gesamtkonzept erörtert wird. Es ist weitgehend eine persönliche Präferenz, ob Möbel-Designer ihre Designs von Hand oder am Rechner malen.

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