Nebenjob Lohnsteuer

Lohnsteuer auf Nebentätigkeiten

Dieser Minijob wird in den meisten Fällen nicht auf Basis einer Lohnsteuerkarte, sondern pauschal besteuert. Er ist von der Versicherung befreit und wird nicht auf der Lohnsteuerkarte erfasst. Lohn- und Einkommensteuer für Studenten und Zeitarbeitnehmer in Teilzeit- und Studentenjobs. In diesem Fall ist die Einkommensteuer nur dann zu zahlen, wenn Sie der Steuerklasse V angehören.

Nebenbeschäftigungen und Einkommenssteuerkarte

Eine wichtige Funktion hat dabei die Einkommenssteuerkarte. Aber ist das auch bei einem Teilzeitjob der Fall? Der zuletzt geltende Lohnsteuerschein datiert aus dem Jahr 2010 und wurde bis zum Jahr 2012 verwendet. Im Jahr 2013 wurde schließlich die Einkommenssteuerkarte vorgestellt. Heute ist die Papier-Einkommenssteuerkarte obsolet geworden und wird durch die elektronischen Einkommenssteuerabzugsmöglichkeiten (ELStAM) abgelöst.

Diese Merkmale sind Informationen, die früher auf der Frontseite der Einkommenssteuerkarte standen, wie z.B. Steuerkategorie, Anzahl der Kinderzulagen, Freibetrag und Kirchensteuerabzugsmerkmal). Der Auftraggeber kann beim Steueramt die zuvor auf einem Blatt ausgedruckten Unterlagen mittels einer Urkunde ( "Bescheinigung über die Merkmale des Lohnsteuerabzugs") einreichen. Dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig, da das Steueramt die Informationen dem Auftraggeber auf elektronischem Wege zur Verfuegung stellen muss.

Anschließend muss der Mitarbeiter dem Auftraggeber die Lohnsteuereigenschaften präsentieren, damit er die Lohnsteuerauszahlung elektronisch gestalten kann. Wird die neue Teilzeitbeschäftigung besteuert? Wird eine Teilzeitstelle auf einer Lohnsteuerkarte oder in Form eines Minijobs ausgeübt, muss vorher mit dem Mitarbeiter abklärt werden. Wenn es sich um einen Mini-Job bis zu 450 EUR handelt, muss der Auftraggeber den Mitarbeiter beim Bergarbeiterverband eintragen.

Wenn die Teilzeitstelle der Einkommenssteuerkarte unterliegt, d.h. kein Mini-Job, ordnet der Dienstgeber sie der Einkommenssteuerklasse 6 zu. Wenn auf einer Einkommenssteuerkarte weitere Mini-Jobs durchgeführt werden, ist hierfür auch die Einkommenssteuerklasse 6 maßgeblich. Der Grund dafür ist, dass die Einkommenssteuererklärung alle Einkünfte zusammenfasst, die der Mitarbeiter in einem Jahr verdient hat. Anhand der Lohnsteuertabelle bestimmt das Steueramt den Satz nach dem Buzzer.

Die errechneten Steuersätze gelten für alle Erträge, einschließlich der Erträge aus Nebenerwerben mit der Einkommensteuerklasse 6. Weil der Satz immer unter 50 v. H. ist, erfolgt immer eine Steuererstattung aus den Aktivitäten der Einkommensteuerklasse 6. Bevor der Mitarbeiter einen Teilzeitjob auf der Einkommenssteuerkarte annimmt, sollte er sich beim Dienstgeber erkundigen, ob ein Mini-Job für beide nicht steuereffizienter ist.

Lohnabgabe für Zeitarbeitnehmer und Teilzeitbeschäftigte

Studenten haben keinen besonderen Steuerstatus, sie werden wie andere Mitarbeiter gehandhabt. Sie profitieren aber auch von allen steuerlichen Begünstigungen wie z. B. einkommensabhängigen Ausgaben oder Sonderaufwendungen wie Studienkosten. Dabei ist es von Bedeutung, dass alle Informationen wie Einkommensteuerklasse, Stückelung, Kindergeld, Zivilstand etc. korrekt eingegeben werden, da diese die Grundlage für die Steuerkategorie und damit den Satz bilden.

Gibt es innerhalb eines Jahrs mehrere Unternehmer, muss sichergestellt sein, dass die Lohnsteuerkarte am Ende des Beschäftigungsverhältnisses zurückgesandt wird, damit der nächstfolgende Unternehmer sie weiterbenutzen kann. Haben Sie beispielsweise 3-monatig an LSK mitgearbeitet und erhalten einen Bruttomonatslohn von 2000, so wird für steuerliche Zwecke davon ausgegangen, dass Sie das ganze Jahr über 2000 Euro pro Monat verdienen.

Die angeblich hohen jährlichen Einkommen werden nun von der FA als Basis für die monatlichen Einkommenssteuern verwendet und der Dienstgeber muss entsprechende Vorauszahlungen der Einkommenssteuer an die FA leisten. Aber da in diesem Beispiel "nur" 6000 in diesem Jahr erwirtschaftet wurden, ist man hier auch unter dem steuerfreien(!) Grundbetrag!

Wenn Ihr jährliches Einkommen abzüglich einkommensbezogener Ausgaben unter den oben genannten Grenzen ist, erhalten Sie die überzahlte Einkommensteuer (Einkommensteuer) auf Anfrage von der FA zurück (Einkommensteuererklärung). Bei Alleinerziehenden oder Verheirateten mit oder ohne Kinder wird der Beitrag dementsprechend angehoben. Die Höhe der vom Dienstgeber gezahlten Lohnsteuer ist auf der Einkommenssteuerkarte ersichtlich, die am Ende des Geschäftsjahres an den Dienstnehmer auszufüllen ist.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, längstens jedoch bis zum Ende des Jahres, gibt der Dienstgeber die Einkommenssteuerkarte mit den aufgedruckten Angaben zu den Lohnabzügen wie Einkommensteuer, Kirchentarif etc. zurück. Die Einkommensteuererklärung wird nach dem Ende des Kalenderjahrs zusammen mit der Einkommenssteuerkarte (alles geht online) und allfälligen Quittungen beim Steueramt des Hauptwohnortes einreichen.

Entsprechende Vordrucke können auch beim Steueramt angefordert werden. Aber man kann sich zum Beispiel auch an Einkommensteuerverbände richten. Der Bearbeitungszeitraum beträgt in der Regel zwischen einigen wenigen Tagen und mehreren Monate.

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