Museum Gestaltung

Museale Gestaltung

Bei der Gestaltung von Geschichtsmuseen und Dauerausstellungen ist ein besonderer Zugang zu den jeweiligen Themen erforderlich. In der Schweiz ist das Museum für Gestaltung Zürich das führende Museum für Design und visuelle Kommunikation. Kompanie: Thomas Kaiser Museumsgestaltung; Kontakt: Thompson Kaiser; City: Berlin;

Website: www.museumsgestaltung.com. Mit dem Museum für Gestaltung Zürich verfügt die Schweiz über das führende Museum für Design und visuelle Kommunikation.

Museumsgestaltung, Ausstellungsdesign, Messebau

Bei der Gestaltung von Historienmuseen und ständigen Ausstellungen ist ein besonderer Zugriff auf die jeweiligen Themen erforderlich. Schließlich ist es wichtig, die Eigenheiten jedes einzelnen Themengebietes, jeder einzelnen Großstadt oder jeder einzelnen Großregion im Verlauf ihrer Entstehung in ihrem geschichtlichen Zusammenhang hervorzuheben und vorzustellen. Die dramaturgische Idee, geschichtliche Ereignisse wie eine Erzählung zu beschreiben, prägt unseren Gestaltungsansatz.

So werden die Einzelperioden und Motive wie z. B. die Epoche der Eisenzeit, die Jungsteinzeit, die Römer, Franken, das Hochmittelalter, der Beginn der Moderne sowie die Früh- und Hochindustrialisierung wie individuelle Schauspielakte mit einem kontinuierlichen narrativen Strang, überraschende Drehungen, spannende Ereignisse und Highlights kombiniert und mit unterschiedlichen landschaftlichen Möglichkeiten inszeniert.

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In der Schweiz ist das Museum für Gestaltung Zürich das bedeutendste Museum für Gestaltung und Bildkommunikation. Die Ausstellungsprogramme umfassen ein weites Themenspektrum und monografische Standpunkte aus den Gebieten Industrie- und Produktgestaltung, Graphik, Typografie, Photographie, Plakate, Filme, Mobiliar, Fashion, Juwelen, Kunsthandwerk, Baukunst und Scenografie. Das Museum für Gestaltung präsentiert im Showdepot, das im Toni-Areal in Zürich West im September 2014 eröffnet wurde, in drei neuen Räumen Wechselausstellungen.

Zum ersten Mal vereinigt sie auch ihre Plakat-, Gestaltungs-, Kunsthandwerks- und Grafiksammlungen mit ihren mehr als 500.000 Exponaten unter einem gemeinsamen Namen. Das Museum macht diese international bedeutenden Bestände in Form von Rundgängen für die Allgemeinheit sichtbar. Ein weiteres Ausstellungsgelände war bis Jänner 2017 das "Museum Bellerive", das in einer früheren Zürcher Seevilla untergebracht war und sich der Beschäftigung mit dem Phänomen zwischen Malerei und Gestaltung zuwandte.

Anschliessend wird es unter der Leitung der Stadtverwaltung in das "Architekturzentrum Zürich" umgewandelt. Es ist aus dem 1875 gegrÃ?ndeten Museum fÃ?r Kunstgewerbe der Stadt ZÃ? Im Jahr 1933 zogen das Museum und die seit 1878 existierende ZHdK in das unter Denkmalschutz stehende Haus von Adolf Steger und Karl Egender an der Ausstellungsstraße.

Das Museum hat seine Design-, Kunsthandwerks-, Plakat- und Grafiksammlungen an verschiedenen Orten im ganzen Land verbreitet. Im Jahr 2014, als sie das Gelände des Schaudepots am Toni-Gelände in Zürich West bezog, vereinte sie zum ersten Mal ihre vier Kollektionen unter einem gemeinsamen Namen. An der ZHdK ist das Museum für Gestaltung Zürich Teil der Abteilung für Kulturanalyse und Kommunikation.

Bei den meisten Exponaten handelt es sich um eigene Produktionen, die zum Teil im Austausch mit den Museumssammlungen oder Forschungsvorhaben entstanden sind. Pro Jahr präsentiert das Museum für Gestaltung Zürich rund fünf bis sieben Sonderausstellungen im Schaudepot, kleine Eingriffe im Museum und drei Sonderausstellungen im Museum Bellerive bis 2017. Das Museum für Gestaltung Zürich kooperiert mit renommierten Nachwuchskünstlern, Architektinnen und Designern, die bei der Inszenierung der Motive und der Gestaltung der Bildkommunikation von Fall zu Fall mitwirken.

Diese Herangehensweise führte zu ständig neuen Ausstellungs- und Plakatdesigns, die dem Wunsch nach experimenteller Neugierde mit einer hohen Designqualität entsprechen und regelmäßig prämiert werden. Das Museum für Gestaltung Zürich bietet Ihnen neben den Exponaten geführte Rundgänge, Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, Künstlergespräche, Vorträge, Film- und Theatervorstellungen, Aufführungen und Konzerte. Zu jeder Ausstellung wird ein didaktisches Museumsprogramm erarbeitet.

Aus der Modellsammlung des Kunstgewerbemuseums Zürich sind die vier Kollektionen des Hauses für Lehrzwecke hervorgegangen. Die Sammlungsobjekte sind in internationale Forschungsprojekte und Messen eingebunden und sollen Designlösungen, Werkstoffe, Verfahren und Stile innerhalb der ZHdK studieren. Sie sammelt Serienprodukte des zwanzigsten Jahrhundert und der heutigen Zeit mit dem Fokus auf schweizerischem Geschmack.

Neben der Objektkollektion wird ein eigenes Designarchiv für die Schweiz eingerichtet, das neben Konzepten, Studien, Konstruktionszeichnungen, Gebrauchsanleitungen, Patentbeschreibungen, Werbematerial, Quelltexte sowie Auszüge aus Atelier-, Unternehmens- und Vereinsarchiven umfasst und der naturwissenschaftlichen Recherche diente. Seit der Gründung des Museums existiert die graphische Kollektion. Weiterentwickelt wird die Kollektion mit laufenden Werken von innovativen Grafikern, Agenturen, Anwesen von bedeutenden Designern und Mustern des Erscheinungsbildes von bedeutenden Unternehmen.

Mit mehr als 15'000 Objekten ist die Kunststoffsammlung die ýlteste Kollektion des Museums fýr Gestaltung Zýrich und neben der grafischen Kollektion eine der bedeutendsten Sammlungen des internationalen Kunsthandwerks in der Schweiz. In Kooperation mit der ZHdK und anderen Universitäten werden die Sammlungen laufend redaktionell betreut und recherchiert, um sie mit einer Öffnung für die transdisziplinären Vorhaben aus heutiger Perspektive zu verbinden.

Das Museum für Gestaltung Zürich publiziert Publikationen selbst oder in Kooperation mit namhaften Verlegern, die ein wichtiger Teil des Ausstellungsprogrammes sind. Neben Themenreihen wie der "Design Collection" oder der "Poster Collection" sind dies Sammelbände zu Klassikern der Design-Geschichte oder aktuellen Schwerpunktthemen und Monographien zu Pionieren der Wissenschaft und Technik.

Die Veröffentlichungen des Museums für Gestaltung Zürich selbst leisten durch ihre Gestaltung und Verarbeitung einen wichtigen Beiträge zur Geschichte des Designs, was sich in den vielfach verliehenen Ehrungen und Ehrungen widerspiegelt. Klaude Lichtenstein: Zürcher Kunsthochschule. Designmuseum Zürich. Berner 2005, ISBN 978-3-85782-777-8. Aussichten auf der Webseite des Museums Bern, eingesehen am 22. Jänner 2017.

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