Moderator

Diskussionsleiter

Der Moderator oder die Moderation (lateinisch; von moderare, "moderate", "control", "steer") steht für: Der Moderator hat eine zentrale Funktion in einer Gruppe. Sie wollen spannende Events moderieren oder eine eigene TV- oder Radiosendung veranstalten?

Anstellung

Der Moderator hat eine Zentralfunktion in einer Arbeitsgruppe. Das Hauptziel der Mäßigung ist die Förderung der Zwischenmenschlichkeit. Nichtsdestotrotz darf die eigentliche Gesprächsführung die Inhaltsentwicklung eines Gesprächs oder einer Besprechung zwischen den Mitgliedern des Teams nicht beeinflussen. Der Moderator "coacht" die Teilnehmenden und den Dialog. Gerade in diesem Spannungsbogen zwischen methodischer Kontrolle und völliger Unabhängigkeit steckt die "Kunst der Mäßigung".

Er kann diese Arbeit immer nur mit der Mannschaft erledigen, niemals gegen sie. Dabei spielt die Annahme eines Vorsitzenden eine ausschlaggebende Bedeutung. Dies kann im Kern von zwei Einflussfaktoren beeinflusst werden: von der Methodenkompetenz, die die Beherrschung der individuellen Technik umfasst; und von der Sozialkompetenz, die für die Steuerung des Beziehungsnetzes innerhalb einer Unternehmensgruppe erforderlich ist. kommt von außerhalb des eigenen Betriebes (aber aus einer anderen Abteilung), oder auch der eigene Vorgesetzte fungiert als Moderator der Gruppen.

Der/die ModeratorIn handelt in einer Funktion, deren Macht und Einfluss auf der Annahme der Gruppen beruht. Die Ablehnung dieser Annahme bringt die Fraktion optional in den Debattierclub oder überlässt den Moderator dem Boss. Vorteile: Ein externer Moderator ist nicht direkt vom Kunden abhängig, was es ihm in der Regel erleichtert, unabhängig und unparteiisch zu sein.

Die nötige Distanz zur Zielgruppe wird mitgebracht, er ist nicht "firmenblind" und mit Moderationsverfahren meist sehr vertraute. Zudem hat er die Möglichkeit, sich mit anderen Firmen zu vergleichen. Benachteiligung: Eine äußere Mäßigung ist oft viel kostspieliger als eine innere Mäßigung und benötigt eine viel längere Vorlaufzeit für die Suche und Wahl eines Vorsitzenden, wenn sein Arbeitsverhalten dem des Kollegiums entsprechen soll.

Es ist eine intensiv vorbereitende Phase mit Vorgesprächen zwischen Moderator und Kunde und ggf. den Teilnehmern erforderlich, da ein/e externe/r Moderator/in die operativen Abläufe, die Betriebssituation, die Arbeitsabläufe und die " Regeln des Spiels " im Betrieb nicht kennen. Die Kenntnis einer "hidden agenda", bereits in der Praxis erfolglose Lösungsversuche, die Erfahrungen einer Unternehmensgruppe mit externen Moderationen oder gar internen Kooperationen und deren jeweilige Belange können einen ausschlaggebenden Faktor für eine erfolgreiche Durchführung der Maßnahme sein.

Vorteile: Mit einem "internen externen" Moderator aus dem eigenen Haus (oft jemand aus einer Mitarbeiterposition wie der Personalentwicklung) haben Sie den Vorzug, dass der Moderator das eigene Haus, die Fachabteilung, die Inhalte und eventuell den Arbeitsrhythmus einer Arbeitsgruppe bereits ein wenig kennt, ohne in den Inhalt eingebunden zu sein.

Benachteiligung: Auch die innere Mäßigung ist nicht völlig eigenständig und verfolgt daher operative Zielsetzungen. Die einzige mittelbare Unterordnungsbeziehung erlaubt jedoch einen viel offenen Zugang zu sensiblen Fragen als die des Moderierens über ein Team-Mitglied oder die Vorgesetzen der eigenen Abteilungsleitung.

Vorteile: In einer internen Teammoderation kann man davon ausgehen, dass das moderierende Mitglied die technischen Voraussetzungen, die soziale Konstellation innerhalb der Unternehmensgruppe, die Charaktereigenschaften der Mitarbeiter und die bisher unternommenen Lösungsansätze gut kennt. Benachteiligung: Die moderierende Begleitung durch einen Kameraden ist für das gesamte Unternehmen und den Moderator sehr anspruchsvoll, da beide Parteien für eine gewisse Zeit die frühere und vertraute Funktion des Moderators "vergessen" müssen.

Dies gilt nur für solche Bereiche, in denen wenig Konflikte zu befürchten sind oder für Verantwortungsbereiche, die das Moderatorenteam nicht unmittelbar betreffen. Ansonsten haben die anderen Team-Mitglieder (oft berechtigte) Ängste, dass sich der Moderator nicht gegenüber den unterschiedlichen Ansichten und Interessenslagen der Gruppen-Mitglieder verhalten und stattdessen versuchen wird, den Inhalt der Diskussion und die Resultate in ihrem eigenen Interesse zu beeinflussen.

Team-interne ModeratorInnen sind noch anspruchsvoller als firmeninterne ModeratorInnen, ihre Rollen im Vorfeld zu klären und sich von stillschweigenden Erwartungshaltungen und Befangenheiten der GruppenteilnehmerInnen zu unterscheiden. Für viele Manager ist es als Führungskraft reizvoll, Besprechungen und Seminare zu laufenden Fragen, Problemstellungen oder bevorstehenden Änderungen selbst zu leiten, mit dem Bestreben, die Zufriedenheit mit dem Informationsbedarf der Mitarbeitenden, notwendige Zielabsprachen, Delegation von Aufgaben, Konfliktlösung sowie die räumliche und personelle Einbindung der Mitarbeitenden gekonnt zu verknüpfen.

Vorteile: Wenn der Boss mäßigt, ist auch die Entscheidungskompetenz vor Ort. 2. Benachteiligung: Das Hauptmoderatorproblem besteht darin, dass ein Supervisor oft wenigstens zum Teil in frühere Lösungsansätze eingebunden war und das " Thema " gelegentlich auch selbst repräsentiert. Das Zurückhalten, das einem Moderator inhaltlich geboten wird, verlangt ihm viel ab. Diesem doppelten Anspruch als Moderator und zugleich betroffen zu entsprechen, ist eine Drahtseilakt, der viel Finesse und das Herausbrechen aus alter Gewohnheit abverlangt.

Wenn der eigene Vorgesetzte maßvoll ist, kommt rasch der Argwohn eines Manipulationsversuchs unter den Angestellten auf. Außerdem beginnen die gewohnten "Spiele" unter den Angestellten von selbst, d.h. der Wille zur Eigendarstellung, zur Profilierung vor dem eigenen Vorgesetzten, zur "Auslöschung anderer" etc. Diese sind jedoch eine Grundvoraussetzung für eine kooperative und konstruktive Arbeit der Teilnehmer, weshalb eine Mäßigung durch den Vorgesetzten nur in besonderen Fällen in Betracht zu ziehen ist.

Ein unverwechselbares Gefühl für Auseinandersetzungen und Fallstricke, das Virtuosenspiel wechselt von der Fakten- zur Metaebene und vice versa, die Möglichkeit, den Performancedruck zu reduzieren und die turbulenten und anstrengenden Vorgänge in der Band mit einer unerschütterlichen Ruhe zu verkraften, etc.

In einer Umfrage unter erfahrenen ModeratorInnen und PersonalentwicklerInnen identifizierten Lipp und Will (1996) vier Aspekte von "notwendigen, aber nicht trügerischen Anforderungen", die ein ModeratorInnen durch etwas Praxis und Erfahrung erwerben kann: Wenn Sie als Moderator nicht besonders versiert sind, beginnen Sie am besten mit kleinen Moderationsarbeiten (z.B. in Teamsitzungen), um Vertrauen im Umgang mit grundlegenden Methoden zu erlangen und herauszufinden, ob Sie sich in der Moderatorenrolle wohl fühlen.

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