Mittelägyptisch

zentralägyptisch

Graefe fand ich, wie viele andere hier im Forum, zunächst recht ungeschickt und als Einführung in Zentralägyptisch recht schwierig. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Mittelägyptisch" - Englisch - Deutsch Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. mw-headline" id="Geschichte_der_Forschung_und_Didaktik">Geschichte_der_Forschung und Didaktik

Jahrhunderts v. Chr. bis zur zweiten Interimsperiode (17. bis 15. Jh. v. Chr.) und wurde im Laufe der siebzehnten Jahrhunderts in der umgangssprache immer stärker durch Neuägyptisch abgelöst, nachdem die ersten frühen ägyptischen Tendenzen bereits zu Beginn der zweiten Interimsperiode erkennbar waren.

Es ist eine Stufe der Entwicklung der altägyptischen Sprachen und folgt dem alten Ägypter, von dem es sich nur wenig abhebt. Das Zentralägyptische wurde bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. als Literatur- und Beschriftungssprache verwendet. In der modernen Ägyptologie hat sich die Forschung lange Zeit auch auf Zentralägypten konzentriert.

Zentralägyptische Grabinschriften wurden mit ägyptischen hieroglyphischen Zeichen für Papyri und Ostraka verfasst, während die hierarchische Schreibweise, eine Kursivschrift der hieroglyphischen Zeichen, verwendet wurde. Mit Jean-François Champollions Entschlüsselung der Bilderschriften von 1822 beginnt die Forschung in Zentralägypten, doch erst später wird sie von Alt- und Neuägyptisch als Sprachniveau des Ägypters getrennt.

Die von Adolf Erman (1854-1937) gegründete so genannte Berlin School machte bedeutende Schritte zum besseren Verstehen des ägyptischen Volkes und konzentrierte sich verstärkt auf die Forschung in Zentralägypten. Im Jahre 1894 präsentierte Erman die erste neuzeitliche grammatikalische Ausgabe (4. Auflage: 1928) Zentralägyptens, die von seinem Schüler Alan H. Gardiner (1879-1963) durch die Monumentalgrammatik Ägyptens (1. Ausgabe 1927) weit überholt wurde.

Zugleich hat die Berlin School mit der Herausgabe des Wörterbuches der Ägyptischen Sprachen (1927-1961) bedeutende Schritte in der Entwicklung des Ägyptischen Vokabulars gemacht. Etwa in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert galt die Forschung zur zentralägyptischen Rechtschreibung als weitgehend vollständig und wendete sich der wissenschaftlichen Textsprache und den Sargstexten in der Nähe des alten Ägyptens zu.

Im Jahr 2005 hat Wolfgang Schenkel versucht zu beweisen, dass das zentralägyptische Vergangenheitstempo www. n=f aus zwei synergetisch erkennbaren Formaten zusammengesetzt ist. Unsicherheiten, insbesondere im Bereich der verbalen Morphologie, sind im Kern darauf zurückzuführen, dass die klassische ägyptische Schriftform keine eigenen Stimmen wiedergibt: Viele verbale Tempera sind nur durch ihre stimmliche Gliederung gekennzeichnet, die sich nur begrenzt auf den Konsonantenstamm auswirken, sonst aber nicht oder nur vereinzelt durch einen schwächeren Schlusskonsonanten, der ebenfalls nur vereinzelt wiedergegeben wird.

Zentralägyptisch wird an Hochschulen im Bereich der Ägyptenwissenschaft unterrichtet, obwohl es in Deutschland im Gegensatz zu anderen, stärker archeologisch orientierten Gebieten der Ägyptenwissenschaft von besonderer Bedeutung ist. Durch die relativ leicht zu erlernende hierarchische Schrift der mittelägyptischen Schriften und den bereits im Altertum besetzten Rang ist es meist das erste Sprachniveau, das die Studierenden der Ägyptologie erlernen.

Zentralägyptisch ist eine der sechs Hauptzweige der in Nordafrika und im Nahen Osten verbreitet. Sie ist wie die frühere altägyptische, mit der sie zusammen "Ältere Ägypter" formt, eine flektierte und fusionierte oder starke flexibele Form. Auf dem Gebiet der Rechtschreibung kann man in Zentralägypten den Niedergang oder gar den Wegfall einiger prägnanter und sprachlicher Ausdrucksformen feststellen und gleichzeitig die Entstehung von analytischen Neologismen, die Stile in der Nähe des Volksmundes charakterisieren.

Die Verneinung nn ist auch eine bedeutende zentralägyptische Innovation. Viel ernster sind die Ereignisse, die Zentralägypten von Neuägypten abgrenzen. Der Trend zur analytischen Formenbildung verstärkte sich, was zu einer völligen Neugestaltung des verbalen Systems führte: Zentralägyptisch hat etwa 26 Konsonantenphoneme (in der in der ägyptologischen Reihenfolge): Der Klangwert der meisten Foneme im Mittelreich ist relativ eindeutig, aber es gibt beträchtliche Meinungsunterschiede bezüglich d, ? und 3.

Dazu kommen ? ([?]) und ? ([t??] oder[]), die seit dem Mittelalter zum Teil mit t bzw. d zusammentreffen. Die ägyptische Hieroglyphe reproduziert in der Regel keine Stimmen, daher gibt es auch große Probleme bei der Vokalisation. Hauptsächlich werden die zentralägyptischen Schriften aus dem Koptischen stammen, dessen Schriften die Schriften verlässlich nachbilden.

Grundlage der zentralägyptischen Wortwahl und des Wortschatzes ist die Zahnwurzel, die in der Regel aus drei, selten zwei oder vier Consonanten besteht. Weil die ägyptische Heroglyphen und ihre Kindersysteme keine eigenen Wörter benannten, ist es sehr schwierig, diesen Prozeß in der Vorkopiezeit im Detail zu verfolgen. In Ägypten sind hier zwei Kategorien zu unterscheiden: die oft vorkommende und leicht zu erkennende Affigation von j und w, ein Prozeß, der sowohl in der Wort- als auch in der Formbildung auftritt.

Der zentralägyptische Name zählt zu einer der beiden Gattungen Masculinum und Femininum und kann die Numeri Singular, Double und Plural sein. Ungeachtet diverser Bemühungen war es bisher nicht möglich, auf ägyptisch ein Ende des Falles festzustellen. Es gibt auch (noch) keine Beiträge im aktuellen Zentralägyptischen. Zentralägyptisch wird zwischen drei Serien von Personalpronomen unterschieden (hier ohne bestimmte alte Sonderformen): die drei.

Die enklitischen Personalpronomen können im Unterschied zu ihnen nie am Anfang eines Satzes sein, sondern sonst verschiedene Syntaxfunktionen haben, zum Beispiel als Gegenstand des Adjektivsatzes (nfr wj "I am good") und als Gegenstand des Verbalsatzes: yw h3b=f wj "he sends me". Die Pronomen sind vor allem Possessivpronomen hinter Nomen ( "pr=f "sein Haus"), Subjekte der Konjugation (s?m=f "er hört") und Subjekte und Objekte von Infinitivs (jr. t=f "sein Tun", mr. t=f "wer ihn liebt").

Suffix Konjugation steht im Mittelpunkt des Ägyptischen Verbalparadigmas. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass das Pronominalobjekt direkt als Suffix an die Zeitform/Aspekt/Modalstämme angehängt wird: s?m=f "hört" (= separiert den Rumpf vom Suffixpronomen); das Nominalobjekt steht auch hinter dem Verb: n?r "Der Gott hört". Anhand verschiedener Vokalisierungen und Affixes konnten zwar andere solche Zeitformen unterschieden werden; da die einzelnen Schriften jedoch in den einzelnen Texten nicht berücksichtigt wurden und die Schriften selbst Ungereimtheiten in Bezug auf die einzelnen Konstanten aufwiesen, ist ihre exakte Zahl ungewiss, jedoch werden in der Regel etwa 10 aktive und passive sowie zwei ausschliesslich passive Zeitformen/Aspekte angenommen.

Neben der heutigen s?m=f "er hört" ist die wohl bedeutendste Position die perfekte s?m. n=f "er hört"; außerdem gibt es mehrere futuristische, perfekte und konjunktive Gestalten. Das Formular www. jn=f "und dann hat er es gehört", www. k3=f und www. k3=f. ?r=f, eine in ihrer grundsätzlichen Bedeutung unklare Gestalt t=f und die relativen Gestalten (s?m=f "die, die er hört", t=f "die, die er hört") haben eine besondere Bedeutung.

Kontrovers ist auch die Syntax und Semantik der Paradigmen. In Anlehnung an die Überlieferung der Berlin School und kodifiziert in essentiellen Standardarbeiten wie Alan H. Gardiner's Egyptian Grammar, unterscheiden sich die unterschiedlichen Konjugationsformen ausschliesslich aus einer semantischen oder pragmatischen Sichtweise und sind daher als verschiedene Tempi, Gesichtspunkte und/oder Modalitäten zu betrachten.

m " made " imperfectivejrr=f "he makes "jrr=f "the one he makes "jrr. w "making" Allerdings entstehen hier bestimmte Schwierigkeiten aus der Erkenntnis, dass die "perfective" s?m=f mehrere formell gleichartige und damit schwierig zu differenzierende Ausprägungen hat. Hans Jacob Polotsky hat in seinen Etudes de syntaxe kopte (1944) zum ersten Mal einen völlig neuen Zugang zum Verstehen der Suffix-Konjugation entwickelt.

Von der Koptik beginnend, ging er davon aus, dass die Art der Suffix-Konjugation, die in einigen Kategorien durch Reduplizierung des Konsonanten des letzten Stammes entsteht, eine syntaktisch nominelle Ausprägung ist. Aus Zentralägypten ist die folgende Stelle aus den Sargstexten ein bedeutendes Beispiel: "Ich begleite.

Laut Polozky sollen die beiden letztgenannten beiden Datensätze als Adverbien mit dem Thema "Dass ich/mein Ba kopuliert/kopuliere" und dem nachfolgenden Adverbien als Aussage analysiert werden. Mit der Zeit entdeckte Polotskij, dass "normale" Formulare, die hinter "abschließenden" Formularen stecken, auch als Adverbien erklärt werden können. Polozky hatte damit seine seit den 80er Jahren als "Standardtheorie" bekannte Transpositionstheorie erarbeitet, nach der Konjugationen nicht nur in der verbalen sondern auch in der adverbialen oder nominalen Funktionalität vorkommen können.

Einen Anstieg dieser These repräsentierte ein von Friedrich Junge in seiner Dissertation ( "Habilitationsschrift", 1976) vorgestelltes Muster, nach dem zentralägyptische Wortformen nur in Nominal- und Adverbienfunktion vorkommen können, so dass Zentralägypten daher keine Wortklauseln hat. Der zweite endliche Typ der verbalen Form neben der Suffix-Konjugation ist eine Konjugationsform, die auf Proto-Afroasiatic zurückgeht und als Pseudopartizipation, Tripod oder (nur in Englisch) Old Perfective bekannt ist.

Die Pseudoteilnahme erfolgt hauptsächlich für den Zustandsausdruck, kann aber auch dynamisch sowohl in aktiven (meist mit Intransitivverben) als auch in passiven (mit Transitivverben) Aktionen erfolgen. Syntaktisch gesehen ist die Nutzung des Pseudo-Teilnehmers sehr begrenzt: Er kann z.B. nicht verneint werden, kommt nahezu nur in eingefügten Datensätzen vor und hat kein nominelles Thema.

"Zentralägyptisch hat mehrere unendliche Wortformen, vor allem mehrere Teilnehmer und ein infinitives. Ähnlich wie in der Semitistik und der Berbersprache werden diese Formate im Grunde durch unterschiedliche Vokalisierungsmuster gebildet: Verbmsj "gebären" Infinitiv*mísit "gebären" Partizip Passiv (perfekt)*jamasjéw (nur neuägyptisch) "geboren" Partizip Aktiv (perfekt)*másij "wer gebürtig ist" Programmsätze, deren Aussage eine Art Suffix-Konjugation ist, werden als verbale Aussagesätze bezeichneter.

"In einigen Schriften erscheinen auch andere Hilfs-Verben als Einführung, z.B. ???, tatsächlich "stehen": "Dann sagte der Sohn des Königs Hardjedef" In allen Stadien des ägyptischen, materiellen, adjektivischen und adverbialen Ausdrucks können auch ein Vorwort sein. Phrasen ohne Verbalprädikat werden nicht im Hinblick auf die Zeitform und den Modus ermittelt; dies erfordert die Umwandlung in Verbsätze mit den Zusatzverben jw und wnn.

Bei Sätzen mit einem Substantiv als Substantiv kann es sich in einigen Situationen um eine einfache Gegenüberstellung von Thema und Substantiv handeln: ?dj rn=f "Djedi ist sein richtiger Vorname. "Bei Sätzen mit dem Attribut des Adjektivs als Aussage gibt es immer das Satzzeichen - Thema: "Mein Weg ist gut". "Bei Sätzen mit einem adverbialen, d.h. entweder einem adverbialen oder einem präpositionalen Satz, ist als Aussage das Positionssubjekt - Prädikat: "Ihr Eigentum ist in Ihrem Haus".

Seine Prädikate bestehen entweder aus einer Pseudopartizipation oder einer Präpositionsphrase der Formel Preposition + infinitive; der Ausdruck hat somit eine vergleichbare Aussagekraft wie reale Sätze. "Je nach Typ des äußeren Referenzwortes und seiner synergetischen Position in der relativen Phrase haben die relativen Konstrukte verschiedene Ausprägungen. "Ist das Referenzwort nicht Gegenstand des eingefügten Verbes, der so genannten relativen Verbformen, können die attributiven verbalen Formulare verwendet werden, die nach Tempus/Aspekt/Modus und Gattung und Nummer des Referenzwortes gebrochen werden; ihr Thema ist wie in anderen Konjugationsformen der Suffixe ( "any country which I proceeded") markiert: "any country against I" Die Verneinung ist ein komplexeres Gebiet der Ägyptensyntax.

Beides kann verbale Aussagen verneinen, indem es vor dem Wort steht. Der britische Ägyptologe Battiscombe Gunn (1883-1950) nennt diese Unsymmetrie die Gunn'sche Regel: s?m=f "er hat gehört, gehört, gehört, wird gehört "n s?m=f "er hat nicht gehört" nn s?m=f "er wird nicht hören" s?m=f "er hat gehört "n s?m". n=f "er hat nicht gehört " n und nn werden manchmal zur Verneinung nonverbaler Ausdrücke verwendet: "Ich war nicht in ihrer Nähe".

"Die negativen Verben jmj und tm repräsentieren eine Eigenart des Ägypters. "In Zentralägypten gibt es außerdem ein negativ wirkendes relatives Pronomen jw. tj "which does not", z.B. jw. tj s?m=f "one who does not hear". Werning: Digitaler Einstieg in die hierarchisch-ägyptische Schriftsprache. Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin 2018-...., PID: http://hdl.handle.net/21. 11101/000000-0007-C9C9-4 (digitale grammatikalische Darstellung online).

Zentralägyptische Rechtschreibung für Einsteiger. Cambridge University Press, Cambridge et al. 2010 Boyo Ockinga: Grundlegende zentralägyptische Rechtschreibung. Auszug aus der mittel ägyptischen Rechtschreibung. Überarbeitete, 2nd revised edition, by Hellmut Brunner in Überarbeitung. von der Firma Hellmut Brünn, Mainz 2005, ISBN 3-8053-3600-4 Wolfgang Schenkel: Tübingen introduction to the classical Egyptian language and writing. Tübingen 2005, ISBN 3-938529-00-8: Die zentralägyptische Anfängergrammatik, Jochem Schenkel.

Malaise, Jean Winand: Grammaire raisonnée de l'égyptien classique, Aegyptiaca Leodiensia 6, Centre informatique de philosophie et letres, Lüttich 1999 Karl Jansen-Winkeln: Spätmittelalterliche Gramatik der Zwischenzeittexte. Bd. 34. Die Oxford University Press, London 1957, (monumentale grammatikalische Darstellung von Zentralägypten bis zur achtzehnten Dynastie).

Cramer, Genf 1986. Jürgen Osing: Die nominelle Formation der Ägypter. Adressat: Adolf Erman, Hermann Grapow: Lexikon der Ägyptiker. Das ist die Pharaonensprache. Jumping up Der Kodex verweist auf den Ägypter als Ganzes, nicht nur auf den Zentralägypter. Im: Journal of Near Eastern Studies Vol. 6, No. 1, 1947, S. 1-17. ýOspringen ? Im Kern nach Angaben von Osing: Die nominelle Bildung des ýgyptischen.

Hochspringen ? Gräfe, Kahl: Mittel ägyptische Sprache für Einsteiger. 2001, s. 18-19: Hohe Springen Keine der beiden Arten ist in Dokumenten aus dem Mittelreich zu finden, vergleiche: In Zentralägypten: Die erste Personenplural des unabhängigen Personalpronomen.

Mehr zum Thema