Messebau usa

Der Messebau usa

Nachfolgend möchten wir Ihnen zeigen, worauf Sie als internationaler Aussteller oder ausländischer Standbauer bei der Teilnahme an Messen achten sollten. Möchten Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produkte auf dem amerikanischen Markt präsentieren und suchen einen Messebauer in den USA? Der Messebau für erfolgreiche Ausstellungen in Deutschland, Europa und den USA. Standbau in den USA für Kennametal. Der Messebau, Messestand und Messebauer in Las Vegas.

Fachmessen in den USA - was ist anders?

Inzwischen muss es sich rumgesprochen haben, dass eine Messeteilnahme in den USA "besonderer Beachtung bedarf", verglichen mit Europa oder den meisten anderen Orten der Erde. Zahlreiche Neuaussteller haben Erfahrung gesammelt, die von Verwunderung und ungeplanten hohen Preisen bis hin zur möglichen Schließung des Messestandes vor der Messe aufgrund von wiederholten Verstößen gegen lokale Vorschriften reicht.

Dies muss nicht sein, denn bei geeigneter Aufbereitung und Selektion geeigneter Firmen können Sie sehr gute Messeerfahrungen mit kontrolliertem Aufwand und großem Publikumserfolg machen. Nachfolgend möchten wir Ihnen zeigen, worauf Sie als ausländischer Messeaussteller oder Standbauer achten sollten. Planen: Bei der Budgetierung sollten Sie frühzeitig auf gewisse Eigenheiten der Messelandschaft in den USA achten, um die entsprechenden Beträge zu buchen.

In den meisten US-Messestädten gibt es Gewerkschaftsregeln, die die Arbeit in der Messehalle einschränken und Stundensätze für die Mitarbeiter vorschreiben, daher muss Ihr Standaufbau so gestaltet sein, dass nur noch die Montage, nicht aber der Aufbau auf der Messehalle erforderlich ist. In den USA ist es den Ausstellern an allen Ausstellungsorten nicht gestattet, ihre Waren selbst zu transportieren.

Für den Dienst erhebt der Generalunternehmer (GSC) Bearbeitungsgebühren, die oft die Produktionskosten des Messestandes übersteigen. Damit diese nach Gewichten bemessenen Ausgaben so gering wie möglich bleiben, sollten Ihre Transportboxen sowie Ihr Standbau-Material so leicht wie möglich sein. Um das Angebot amerikanischer Firmen wirklich zu begreifen und richtig zu interpretieren, ist es notwendig, zunächst einen Überblick darüber zu gewinnen, wie es in den USA überhaupt zu Messeauftritten kommt und wie die Verteilung der Rollen unter den Teilnehmenden ist.

Eine Berufsgenossenschaft organisiert ihre jährliche Tagung und Ausstellung. Dazu wählt er einen Generalunternehmer aus, der die komplette Ausstattung der gemieteten Aula bereitstellt. Dies umfasst alle notwendigen Materialen für die Rahmenkonstruktion, die Ausstattung der Besprechungs- und Ausstellungsräume, die notwendigen Gabelstapler und Aufzüge für den Transport von Gütern, Aufhängungen und vieles mehr.

Der Organisator und der Generalunternehmer setzen zusammen die Kosten für alle Dienstleistungen fest, vom Transport (Frachttransport) über die Reinigung des Standes bis hin zum Stundensatz für die Arbeit, unter Berücksichtigung der örtlichen Bestimmungen und gewerkschaftlicher Anforderungen. Anschliessend wird dem Austeller ein " Ausstellerhandbuch " in Papierform oder in elektronischem Format zur Verfügung stehen, in dem alle Regelungen und besonderen Merkmale dieser einzelnen Fachmesse ausführlich erläutert werden.

Sämtliche Dienstleistungen, die entweder monopolistisch sind (Fracht, Elektrizität, Reinigung, Catering, etc.), sowie weitere Dienstleistungen wie z. B. TV, Bleiabholung, Pflanzendekoration, Möbelverleih, etc. Die Gebrauchsanweisung enthält alle Auftragsformulare und ermöglicht oft auch eine Online-Bestellung. Die Gebrauchsanweisung liegt in der Regel ca. 3 Monaten vor dem Messetermin vor und erst dann kann ein Standbauer einen konkreten Preisauskunft geben.

Die amerikanischen Hersteller sind an dieses Vorgehen gewöhnt und wissen, was sie zu vermieten haben und wie hoch die Mietkosten sind. Damit der Standbauer keine Zuschläge zwischen 20 und 50% für die Beauftragung dieser Leistungen erhält, ordert und zahlt er diese in der Regel selbst. Die American Fair House, die für den Aufbau des Messestands verantwortlich ist, kennt diese üblichen Abläufe und berücksichtigt in ihrem Vorschlag nicht einmal all diese Aufwendungen, die nicht unmittelbar mit der Produktion und Lieferung des Messestands zusammenhängen.

Auch das rechnet der Amerikaner nicht und wird daher mit einem Vorschlag über die reine Baukosten des Standbauers richtig bedient. 2. Dass der Standbauer nicht alle diese Mehrkosten in sein Standangebot aufnehmen kann, die sich leicht auf den gleichen Betrag belaufen können, der ihm bereits für den Messestand gezahlt wird: Wie bereits erwähnt, können diese nicht übertragbaren "Tarife", die der Organisator und der Generalunternehmer festlegen, zu schwindelerregenden Sätzen werden.

Die Stundensätze können bis zu $300 betragen. Ein Standbauer will seinen Firmennamen nicht mit solchen unberechenbaren Beträgen in Verbindung setzen, geschweige denn in die Lage kommen, diese zu begründen oder zu befürchten, dass der Auftraggeber ihn auf eigene Rechnung verlässt, wenn er die Schlussrechnung nicht mag. Schlussfolgerung: Die Offerten der US-Messebauer sind nicht die ganze Wahrheit über die Messekosten.

Das wissen die amerikanischen Hersteller und auch nicht. Sie wollen in der Regel einen festen Preis, den sie kaum erhalten, denn kein Standbauer kann die Übernahme der anfallenden Gebühren für andere Firmen übernehmen, auf deren Dienstleistungen er keinen Einfluß hat. Die Angebote von US-Messebauern, die bereits mit europäischen Fragen vertraut sind, beinhalten oft zusätzliche Kategorien wie "Show oder Field Services", in denen sie ein Kostenbudget für die auf der Fachmesse anfallenden Zusatzkosten erhalten.

Zum einen ist es ein "Budget" für Ihre Planungen, nicht ein tatsächlicher Kaufpreis, und zum anderen sind diese Etats kaum ein echtes. Beispiel: Ein europäischer Austeller registriert sein eingesandtes Standbaumaterial mit einem geschätzten Eigengewicht von ca. 3t. Für den von einem Generalunternehmer veranschlagten Betrag von ca. $200 pro hundert Kilogramm beträgt der Betrag nun $14.000 statt der erwarteten $6.000. Das sind $8.000, die der Hersteller nicht erwartet hatte.

Mit dem Ausstellerhandbuch können Sie die zu erwartenden Ausgaben so weit wie möglich begrenzen. In jedem Falle ist es ebenso wichtig wie das vom Standbauer seiner Wahl erhaltene Angebots. Idealerweise sollte der fragende Standbaumeister dieses Handbuch dem anfragenden Standbauer zur Verfügung stellen und diese anfallenden Gebühren in seinem Kostenvoranschlag berücksichtigen.

Standbauanfragen: Viele Austeller aus dem deutschen Sprachraum recherchieren im Netz nach Messebaukontakten in den USA und "streuen" eine Recherche über die gefundenen Anschriften. Standbaufirmen in den USA sind nicht unbedingt mit denen in Deutschland vergleichbar. Hier gibt es 3 Rubriken, die sich kaum vollständig überlappende Leistungsbereiche haben.

Es gibt die Generalunternehmer, die vereinfachend die "Grobarbeit" auf den Fachmessen leisten. Dazu gehören der Aufbau der allgemeinen Halleninfrastruktur, das Vermessen von Flächen und das Verlegen von Teppichen, das Errichten von Wänden, das Umsetzen von Gütern, das Aufbauen von Empfangs- und Registrierungssystemen und vieles mehr. In den seltensten Fällen erhalten Sie dort gute und individuell gestaltete Messestände und Kundenbetreuung. Amerikanische Unternehmen ziehen es vor, eine Reihe von Fachmessen mit eigenen, "konventionell" aufgebauten Ständen zu besuch.

Dazu werden Messestände in großen Baugruppen aufgebaut, in kürzester Zeit gepackt und auf den Fachmessen aufgebaut. In den USA ist das Baukastensystem der Mietstände, bei dem in vereinfachter Form immer wieder Material aus dem Verkaufsregal entnommen und an den Ausstellern ausgeliehen wird, nicht so beliebt wie in Deutschland.

Deshalb werden Sie kaum ein klassisches Messebau-Unternehmen vorfinden, das Ihnen Vermietungskonzepte auf der Grundlage der "Einmalmiete" bietet, wie Sie es von zu Hause her kennen. In den USA ist das übliche Vermietungskonzept, dass ein für einen einzelnen Anbieter gebauter Stand an andere Anbieter mit einer solchen modifizierten Grafik verpachtet wird.

Natürlich gibt es hier Unternehmen, die Oktanorm und ähnliche Anlagen auf Leihbasis bieten. Deshalb ist es ratsam, zuerst herauszufinden, welche Provider in der Lage sind, Ihre Bedürfnisse zu erfüllen, bevor Sie unnötig auf ein Angebot verzichten, das andere übernachten müssen.

Freight Logisik: Anders als in Europa, wo Sie Ihren Truck im besten Falle in der Messehalle neben Ihrer Standfläche abladen können, müssen Sie in den USA den Weg über den GSC gehen. Im Klartext heißt das, dass die zu erwartenden Frachten über ein spezielles Formblatt im Ausstellerhandbuch an die GSC gemeldet werden müssen.

Für das "Freight-Handling", auch "Drayage" oder "Drayage" genannte, erhält der GSC eine Vergütung nach Maßstäben wie normales Staplerentladen, Sonderhandling, Lieferzeit usw. Preisstaffelung. Der Einzugstermin wird als Einzugsdatum bezeichnet und jeder Teilnehmer wird im Voraus über seinen Wunschtermin informiert. An diesem Tag muss der LKW oder Spediteur des ausstellenden Unternehmens auf einem "Rangierbahnhof" eintreffen, der sich je nach örtlichen Gegebenheiten entweder in der Nähe der Ausstellungshalle oder an einem anderen Ort in der betreffenden Ortschaft befinden kann.

Teamster Union Stapler im Namen von GSC ausgeladen, kein Zutritt für Austeller. Mit den Staplern werden die Kästen zum Messestand transportiert. Die Leergutabnahme erfolgt auf die gleiche Weise und ist in den meisten Fällen während der Veranstaltung nicht zugänglich. Für Kästen, die während der Veranstaltung abgeholt werden müssen, gibt es ein gebührenpflichtiges "Access-Storage".

Das kostet mehr, macht sich aber oft in einer schnelleren Lieferung an den Messestand und in geringeren Wartezeitkosten für die LKWs im Rangierbahnhof bezahlt. Am besten eignen sich Schachteln für Ausstellungsgüter. Allerdings muss auf die Materialart geachtet werden, da jedes zusätzliche Eigengewicht die Frachtkosten erhöht.

Am Ende der Veranstaltung stellt der GSC die "Bill of Lading"-Formulare erst nach vollständiger Bezahlung der Vorleistungen aus. Nach dem Verpacken aller Kartons am Messestand sind die vom Austeller ausgefüllten Formblätter am GSC-Serviceschalter abzugeben. Nur dann nimmt er die Ware vom Messestand ab und fährt sie zum Auszugstermin zur Auffahrrampe, um sie auf den vom Veranstalter bestellten LKW zu verladen.

Bestellen von "Show Services": Das Ausstellerhandbuch enthält alle erforderlichen Bestellformulare beim Generalunternehmer oder einem anderen Dienstleister vor Ort. Die wichtigsten Formen sind das Zahlungsformular, die Drayage-Registrierung, die elektrische Order, die Order für Suspensionen, das Intranet und die Reinigung des Standes. Nahezu alles andere erhalten Sie bei Ihrem Standbauer.

Sämtliche über das Ausstellerhandbuch bestellten Dienstleistungen müssen im Voraus bezahlt werden. Wenn Sie das Ausstellerhandbuch richtig lesen und verstehen, was Sie bestellen, können Sie die Belastung Ihrer Karte einschränken. Beanstandungen müssen einvernehmlich geklärt werden, wenn Sie Ihre Karte aus Frustration kündigen oder Beträge von Ihrer Hausbank abbuchen ließen, werden Sie nicht zur nächsten Veranstaltung eingelassen.

Aufbau des Messestandes: In den USA kann jeder Standbauer Ihren Messestand bauen. Immer wieder kommt es vor, dass GSC's oder deren Verkäufer oder europäische Vertreter Gerüchte verbreitet haben, dass der Aufbau der Messestände auf gewissen Fachmessen nur dem GSC gestattet ist und alle Stände, die von anderen Messebauunternehmen gefertigt werden, nicht sind.

Dies ist völlig falsch und auf keiner Fachmesse der Fall. 2. Man kann auch einen eigenen Messestand aus Europa einführen. Für jede Veranstaltung (nicht unbedingt die Ausstellungshalle) gibt es eine eigene Bauordnung, die vom Organisator festgelegt wird. In den USA haben die verschiedenen Messeplätze unterschiedlich hohe Messehallen, was einen Einfluss auf die Abhängigkeiten hat. Aufbau des Messestandes:

Die meisten Ausstellungsorte in den USA sind durch Gewerkschaftseinflüsse streng durchgesetzt. Nicht an jedem Standort ist die gleiche Organisation für den gleichen Dienst zuständig. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschriften wird der Messestand geschlossen und der Aussteller aus der Messehalle verwiesen.

Verstöße des Austellers haben auch für die Gewerkschafter am Messestand Nachteile. Sie haben daher wenig Verständnis für einen Austeller, der die Vorschriften zu seinem Nutzen zu umfahren sucht. Der überwiegende Teil der verfügbaren Arbeitskräfte ist unqualifiziert und ohne Ausbildung, aber auch wegen der höheren Stundensätze und der kurzen Auf- und Abbauzeit ist der Aufbau des Messestands auf der Ausstellungsfläche verboten.

Nur die größten teils vorgefertigten Bauteile können zusammengebaut werden. Die Mitarbeiter stehen am Service Desk des Generalunternehmers zur Verfügung. Alternativ gibt es eine Alternative: So genannte "Labormanagementgesellschaften" offerieren Mitarbeitern an Messestandorten, die zwar einen gewerkschaftlichen Ausweis, aber mehr Erfahrungen im Aufbau von Messeständen haben als ihre GSC-Kollegen. In der Bauphase haben Sie als Austeller oder Standbauer des jeweiligen Veranstalters Zutritt zur Ausstellungshalle mit einem "Armband" oder einem Sticker, den Sie vom Wachpersonal am Halleneingang aushändigen.

Nach Messestart haben die Mitarbeiter und Standbauer keinen Einlass mehr. Dann benötigen die Teilnehmer ihren Messepass. Fachbesucher: Da die Messeveranstalter in den USA meist Industrieverbände sind, haben sie eine exakte Ahnung, wer als Fachbesucher auf der Fachmesse zu betrachten ist. Er organisiert die Veranstaltung als jährliche Mitgliedertagung mit Schulungsprogramm.

Deshalb kann man die selben Personen auf seinem Messestand für die gesamte Veranstaltungsdauer sehen. Weil alle Gäste zuvor regstriert sind, kann man das vollständige Besucherprofil mit seinem Besucherbesuch zu den Konditionen bei Vermietung eines Ausweislesers nachlesen. Mit langjähriger internationaler Messeerfahrung ist Coral Enterprises ein zuverlässiger und zuverlässiger Ansprechpartner, der Ihre Qualitäts- und Serviceanforderungen kennt!

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