Messe Sinsheim

Sinsheim Messegelände

der Erfinder und Schöpfer der beliebten Fernsehserie "Eisenbahn-Romantik" trifft sich wieder auf der Faszinaiton MODELLBAHN Sinsheim. Der Ausgang des Messeplatzes Sinsheim wird sehr bedauert. Fachmesse für Bauen, Wohnen, Renovieren und Modernisieren.

Presse Sinsheim: Enttäuschung der Besucher am Ende des Messegeländes - Sinsheim

In Sinsheim. Der Ausgang des Messeplatzes Sinsheim wird sehr bereute. Nach der am vergangenen Woche von der Geschäftsführung angekündigten Vertragsauflösung rund um die Messehalle 6 aus ökonomischen Erwägungen und der Bündelung der Tätigkeiten an anderen Standorten wird über die Fortsetzung traditioneller Veranstaltungen wie das Landtechnik-Treffen "Agri Historica" und die Baufachmesse gesprochen.

Letzteres war für den Zeitraum vom 19. zum 21. Oktober vorgesehen, die "Agri Historica" fand am vergangenen Wochenende im April statt. Die Messe hat einen hohen Bekanntheitsgrad bei Fachbesuchern und ehemaligen Austellern. In regelmäßigen Abständen, zum Beispiel in Diskussionen mit Unternehmensvertretern aus dem Modellbau und der Modellbahnindustrie, wurde die "familiäre" Stimmung, aber auch die Verkehrsanbindung und die Parkmöglichkeiten in Sinsheim gewürdigt.

"Karlheinz Schmitt, der Vorsitzende des OSCK (Oldtimer-Schlepper-Club Kraichgau) und Schöpfer der "Agri Historica", hat sich am vergangenen Sonntag "beleidigt" gefühlt. Auch die MESA Veranstaltungsgesellschaft mbH im westfälischen Düren hat mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Hier wurde am Montagmorgen gesagt, die Baufachmesse - seit 18 Jahren in Sinsheim - solle "abgehalten werden, idealerweise in Halle 6" und suche derzeit nach Lösungen.

"Mit der Messe besteht ein gültiger Vertrag", sagt Claudia Kirst, Projektmanagerin der Firma Bäume Sinsheim, und steht in Verbindung mit Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter und Unterzeichner der Messe, und Lorenz Glück, geschäftsführender Gesellschafter von Leyher Immobilienkredit. "Das Ende des Messestandortes wurde im Bürgermeisteramt als "bitterer Verlust" bezeichnet; das würde die Hotel- und Gastronomiebranche mitbekommen.

"Was auch immer das ist", sagte er, "es ist auch ein Reputationsverlust für uns als große Stadt. "Nach den Absagen mehrerer Großveranstaltungen in den letzten Jahren war es für ihn " kaum verwunderlich ", dass er die Motive "vollständig verstehen" konnte. Auch die Diskussion um eine städtebaulich-private gemischte Nutzung der Veranstaltungshalle für Events, Sportveranstaltungen und eine öffentlich-rechtliche Nutzung, zum Beispiel in Verbindung mit einer Feuerwache, ist ihm bekannt - wie kürzlich auf der letzten Jahrestagung des Gemeinderates wiederholt wurde.

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