Luxusmesse Deutschland

Luxury Fair Deutschland

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Luxus-Messe: Die Wirtschaftskrise kann hier draussen verharren.

Luxuriös in Krisenzeiten: In München gibt es eine neue Börse, die dem Milliardär alles anbietet, was er sowieso nicht hat. Es sollte wenigstens eine Millionen in der Hosentasche haben. Vor einer drohenden Wirtschaftskrise erzittern mehrere tausend Firmen, die Politik muss die Sorgen der Menschen um ihr Spardose besänftigen - aber Yves Gijrath fordert die Jahrmarktmesse.

Für drei Tage sollen sich die Reichsten und Überreichen der Bundesrepublik in den Messehallen der Stadt einfinden. Ein Shopping-Paradies für Genießer" versprechen wir uns von hier aus. Denn laut Messeveranstalter Gustav H. J. Gijrath steht der Münchner Szene zumindest eine Millionen und noch besser einiges mehr zur Verfügug.

Viele Exponate stehen für eine Millionen Dollar nicht einmal in den Sälen. Alleine in Deutschland wird sie auf knapp 800.000 geschätzt. Viele von ihnen leben in und um München; 77 pro 100.000 Einwohnern. Nicht umsonst hat Yves Gijrath die bayrische Hauptstadt als Austragungsort für seine sechzehnte Auflage der Millionärs-Messe "Millionärsmesse" gewählt.

Doch München wirkt im Kreis anderer Orte wie Cannes, Wien und Dubai oder Moskau, Amsterdam und Shanghai recht bleich. Auf einer Moskauer Fachmesse wurden bereits 500 Mio. EUR ausgegeben - denn für teils mehrere zehn Mio. EUR haben oligarchische Menschen diamantenbesetzte Goldhandys, reinrassige Pferde aus Turkmenistan oder Landhäuser auf einer Insel in Panama erstanden.

In München sind solche Verkäufe nicht zu erwarten. Die ausgebildete Visagistin schlug ihn und veranstaltete im May eine vergleichbare Ausstellung auf der Münchner Isarinsel. Vor allem, weil unter den rund 70 ausstellenden Unternehmen der "Luxury Fair" damals kaum ein großer Bekanntheitsgrad zu verzeichnen war. Die Millionärsmesse ab heute, Dienstag, ist eine große Immobilienkredit.

Dementsprechend wütend ist Klaas Obma, langjähriger Event-Manager bei der TV-Produktionsfirma Endemol und jetzt deutscher Gouverneur des Yves Gijrath Verlags GMG: "Mit der Veranstaltung im Monat Mai hatten wir nichts zu tun. Die Masse ist also auf einer ganz anderen Ebene. "Jeder Gast wird bei uns mit dem Eindruck nachhause kommen, etwas ganz Spezielles erfahren zu haben", versprach Obma.

Zahlreiche Brands stehen hinter der Fachmesse für die Superreichen rund um den Erdball. Geld verdiene er mit jeder Kirmes - so sagt er. Bereits vor zwei Jahren hatte er den Namen "Billionaire Fair" geschützt. Doch nicht jeder ist mit der Geschäftsidee von Yves Gojrath einig. Die Sozialforen kuendigten in Muenchen Protestaktionen gegen die Millionaer-Messe an.

Die AktivistInnen wollen unter dem Leitmotiv "Your kingdom pisses us off" gegen die Luxusausstellung vorgehen. "Wohlstand ist auf der Ausstellung zu sehen", bemängelt Walter Listl, Pressesprecher des Sozialen Forums.

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