Lothar Schreiber

Dozent Lothar Schreiber

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Das Stolpersteinen in Berlin | Plätze & Biografien der Stolpersteinen in Berlin

In Görlitz wurde Lothar Schreiber am 31. März 1881 als einer von mehreren Müllersöhnen zur Welt gebracht. Er besuchte das Gymnasium bis zur dritten Schulstufe, erlernte einen Landwirtschaftsberuf und arbeitete dort bis 1905. Schreiber war 1905 in "unzüchtige Akte mit Minderjährigen" involviert, so dass er bis 1907 in der "Kahlbaum'schen Anstalt" in Görlitz unterkam.

Im Jahre 1907 wurde er auf Grund eines Erlasses des Landgerichts Görlitz wegen "Geisteskrankheit" invalidisiert. 1921, 1922 und 1926 wurde Schreiber wegen "unzüchtiger Taten mit Minderjährigen" untersucht. Aufgrund seines Wahnsinns wurde er in verschiedenen Einrichtungen (z.B. Städtische Klinik Görlitz, Nervenheilanstalt Bunzlau) untergebracht. Schreiber zog in den 1930er Jahren von Görlitz nach Berlin, das Datum ist nicht genau bekannt.

Lothar Schreiber wurde im September 1938 wieder von der Polizei und der Judikative gefasst. Der 16-jährige Schlosserlehrling Wilhelm B. übernachtet in der Zeit vom 18. bis zum 19. August 1938 im Wohnheim bei Schreiber. Gegen Schreiber reichte er eine Beschwerde ein. und rechtfertigte sie mit folgendem Satz: ".... Ein alter Mann hat neben mir im selben Raum geschlafen.

Noch am gleichen Tag verhaftete die Gendarmerie Schreiber und brachte ihn ins Konzentrationslager Fühlbüttel. Dort wurde er am Samstag, den 24. Juli, in die Justizvollzugsanstalt Hamburg-Stadt gebracht. Er wurde am 9. 12. 1938 gemäß des Beschlusses des Landgerichts Hamburg vom 12. 11. 1938 in das Sanatorium und Pflegeheim Langenhorn einwiesen.

Der Oberarzt Dr. Löffler von der Gesundheitsbehörde Hamburg verfasste am 26. November 1938 ein Sachverständigengutachten über den Gesundheitszustand von Schreiber. Schreiber erfüllte seiner Meinung nach die Anforderungen des 51 Abs. 1 ZStGB. Darüber hinaus sah er es als notwendig an, in einem Sanatorium und Pflegeheim gemäß § 42b untergebracht zu sein.

Lothar Schreiber wurde am zweiten Tag des Jahres 1943 in die Tötungsstation Meseritz-Obrawalde gebracht, wo er am 23. 8. 1943 im Rahmen einer "allgemeinen Verlegungsaktion" umgebracht wurde.

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