Grabungstechniker

Ausgrabungstechniker

Die Grabungstechniker sind im Bereich der archäologischen Denkmalpflege und der archäologischen Forschung tätig. Die Vereinigung für Grabungstechniker und alle Bagger und in der Feldarchäologie. mw-headline" id="Berufsbild">Berufsbild="mw-editsection-bracket">[Editing | | | Quelltext bearbeiten]> Ausgrabungstechniker ( "Ausgrabungstechniker", "Früher Ausgrabungsmeister" oder "Restaurator" bei Grabungen (in der DDR)) sind besonders ausgebildete Spezialisten für archäologische, in den seltensten Fällen auch für paläontologische Grabungen. Diese werden von einer Denkmalschutzbehörde, kantonalen Archäologie, Lehr- und Forschungsanstalten, Privatfirmen oder Freiberuflern eingesetzt. Die Grabungstechniker sind selbständig, allein oder im Team unterwegs, oft im Außenbereich, zu jeder Zeit und bei jedem Wetter.

Die große Verantwortlichkeit entsteht dadurch, dass jede Ausgrabung zur Vernichtung der betroffenen Fundstätte beiträgt. Zwei Ausbildungswege führten in Deutschland zum Grabungstechniker, die in der Regel als äquivalent angesehen werden. Das Studium der Aushubtechnik an der HTW Berlin ist möglich[2] Der ehemalige Diplom-Studiengang Konservierung / Restaurierung und Aushubtechnik wird im Rahmen des Verfahrens Bologna als zweistufiges Studium durchgeführt.

Springen auf Markus Schleufe: Grabungstechniker: Die geheimen Heroen der Archeologie. Ort: Time Online. November 2014, Zugriff am Dezember 2014.

Vereinigung der Staatsarchäologen: Grabungstechnologie

Grabungstechniker sind im Bereich der Archäologie der Denkmäler und der Archäologie aktiv. Sie betreiben die Ausgrabungen unter der wissenschaftlichen Aufsicht. Die große Verantwortlichkeit entsteht dadurch, dass jede Ausgrabung zur Vernichtung der betroffenen Fundstätte beiträgt. Dazu bedarf es einer umfassenden Kenntnisse der unterschiedlichen Grabungs-, Dokumentations- und Bergungstechniken, ihrer methodischen korrekten Umsetzung sowie eines schnellen Verständnisses und der Innovationsfähigkeit.

Hierzu gehören Kenntnisse der relevanten Fachliteratur, wichtige Vorschriften und Rechtsvorschriften wie Denkmalschutzgesetz, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, Arbeitsstättenverordnung, Erste-Hilfe-Verordnung usw. Eine Weiterbildungsmaßnahme zum Grabungstechniker in Deutschland folgt dem sogenannten "Frankfurter Modell", das eine 3-jährige Weiterbildung in einem staatlichen Archäologiebüro auf der Grundlage einer absolvierten entsprechenden Fachausbildung vorsieht. Auch ein Studium der Aushubtechnik an einer Hochschule ist möglich.

Der Auftrag Aushubtechnik ist der Ersatz für den früheren Auftrag "Aushubnormen". Der dort entwickelte Standard für die Ausführung und Dokumentierung von archäologischen Grabungen und Erkundungen wird nun von der Europäischen Union kontinuierlich gepflegt und weiter entwickelt. Im Rahmen der Fachkommission für Aushubtechnik sind zwei Arbeitskreise aktiv: der Arbeitskreis Aushubtechnikerhandbuch und der Arbeitskreis Netzwerkpublikationen. Der Leitfaden für Grabungstechniker wird in den Einzelkapiteln ständig überprüft und erweitert.

Mit den Netzwerkpublikationen der AG Nettopublikationen stellen wir Ihnen auf dieser Website die aktuellen Meldungen und wichtigen Neuerungen in der Aushubtechnik zum Download zur VerfÃ?gung.

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