Globalisierung 2.0

Die Globalisierung 2.0

Bereits im Mittelalter reisten unsere Händler in ferne Länder und legten den Grundstein für die so genannte Globalisierung unserer Zeit. Die Globalisierung 2.0 erschließt neue Absatzmärkte. Jahrhunderts - während der ersten Globalisierung - beherrschten die wohlhabenden Weststaaten die weltweiten Austauscherbeziehungen. Es bilden sich neue wirtschaftliche Zentren mit Schwerpunkt Asien: Globalisierung hat das Niveau 2,0 überschritten Für die asiatische und andere aufstrebende Länder ist der Welthandel mit Gütern zur Selbstverständlichkeit geworden.

Aufstrebende Märkte profitierten von ihren Wachstumsmärkten und den steigenden Geschäftsbeziehungen zu anderen.

Die wichtigsten unter ihnen sind heute die aufstrebenden sieben: Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und die Türkei. Die Globalisierung 2. 0 heißt nicht nur mehr Verbrauch, sondern auch mehr Kompliziertheit und mehr Abhaengigkeit. Firmen fertigen auf der ganzen Welt und haben die globalen Absatzmärkte im Auge, und Services werden mehr und mehr in andere Staaten auslagert.

Das mobile Eigenkapital ist für die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung entscheidend: Emerging Countries wie die Emerging Markets Asiens sind bereits heute bedeutende Auslandsinvestoren. Die Globalisierung 2. 0 eröffnet für Firmen im "alten" West zwei wesentliche Chancen: Sie kann neue Absatzregionen erschliessen und das weltweite Portfolio-Management zu einem strategischen Thema machen.

Die neuen Gebiete umfassen nicht nur die Emerging Seven, sondern auch die Nächst-Elf. Dies sind Ägypten, Bangladesch, Indonesien, Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, die Philippinen, Südkorea, die Türkei und Vietnam. Insbesondere die aufstrebende ASEAN-Region sollte von den Unternehmern im Auge gehabt werden: Mit dem Themen-Check erhalten Sie einen Einblick in die über mehrere Dekaden wirkenden Mega-Trends und das daraus resultierende wirtschaftliche Potenzial für Sie.

Auch die afrikanischen Länder, darunter Äthiopien, Ghana, Kenia und Mosambik, verfügen über Potenziale für Teilbereiche. Wer auf ein weltweites Produktportfolio setzt, kann sich mit regionalen oder globalen Strategien einen Wettbewerbsvorteil erwirtschaften. Die Wirtschaft wird zunehmend anfällig für weltweite Domino-Effekte. Zudem sind die westlichen Ausfuhrmärkte gefährdet, wenn das Marktinteresse an einheimischen Erzeugnissen und Warenzeichen in den Schwellenländern steigt.

Die Globalisierung 2.0

Die Globalisierung der globalen Ökonomie ist seit Ende der 90er Jahre ein zentrales Gesprächsthema und eine große Aufgabe für staatliche Stellen und Länder. Auf der anderen Seite darf nicht vergessen werden, dass die Begriffe, Gründe und Ausprägungen der Globalisierung bei den entsprechenden Interessensgruppen oft verwischt sind und man manchmal den Anschein hat, dass jede Fehlentwicklung in der Ökonomie, sei es die Fehlentwicklung auf Kosten der eigenen Staatsinteressen oder die zunehmende Verarmung der Erdbevölkerung, auf die Globalisierung zurückzuführen ist.

Befürchtungen über die Auswirkungen der Globalisierung sind sowohl in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern vorzufinden. Manche haben Angst vor dem Wegfall der Konkurrenzfähigkeit, dem Arbeitsplatzabbau und den Sozialversicherungssystemen, andere haben Angst vor dem Ausbeuten, dem Wegfall der nationalen und kulturellen Identitäten und einer immer größer werdenden Kluft zwischen Reichen und Armen.

Generell kann die Globalisierung als ein Prozeß verstanden werden, der durch den Aufbau von Handelshemmnissen, die Angleichung der rechtlichen Grundlagen und den technologischen Wandel zu einer immer engeren Interdependenz der weltweiten Waren-, Rohstoff- und Finanzmärkte beiträgt.

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