Event Messe

Veranstaltungsmesse

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Was ist die Event-Messe der nächsten Jahre?

Die Messewirtschaft hat sich im Lauf der Jahre verändert: Die Messe muss sich darauf einstellen und den Messebesuchern und Austellern einen wirksamen Zusatznutzen bringen. Mit Sabine Loos, Geschäftsführerin der Westfalenhallen, und Jan Kalbfleisch, Geschäftsführender Gesellschafter der FAMAB, sprachen wir darüber, was eine nachhaltige Messe zu leisten hat. Roadshows und Hausausstellungen werden als neue Erfolgsgarantien und Content-Vermarktung in aller Munde gefeiert, während die klassischen Fachmessen zunehmend auf die Probe gestellt werden.

Doch wie muss eine Messe sein, um nachhaltig zu sein? Welche Wünsche haben Messebesucher und -teilnehmer, was sind die Vorzüge gegenüber den neuen Formen und wie sieht es mit neuen Marketingmöglichkeiten aus? Früher handelte es sich im Wesentlichen um den Verkauf von Standflächen, inzwischen hat sich der Fokus auf das People Business verlagert.

Inwiefern haben sich die Anforderungen der Hersteller auch hier verändert? Die Nachfrage nach einer Messe nimmt natürlich zu. War es früher eine Selbstdarstellung, so sind Messen heute ein Netzwerk im weiteren Sinn. Die Geschäftswelt ist komplizierter geworden, besonders wenn es um Ereignisse geht. Denn Ereignisse sind keine einfachen Waren!

Nicht nur die Erwartungshaltung der Messebesucher steigt, sondern auch die Forderung der Hersteller, dass eine Messe die für die Industrie wichtige Community zusammenführt, um sich zu informieren, zu vernetzen, weiter zu entwickeln und zu vertiefen. Viele B2B-Messebesucher wollen keine Ware mehr anschauen - denn sie können sie schon im Vorfeld im Internet nachsehen.

Im Grunde genommen halte ich das Themenfeld Networking für wichtiger, aber in der Regel gibt es noch eine ganze Reihe von Ausstellern, die etwas zu zeigen haben. Ehrlich gesagt bin ich auch der Meinung, dass die Gäste das Neue kennenlernen wollen. Beispiel BOE (Best of Events): Ich kann mir kaum denken, dass ein Vermieter sein Angebot nicht präsentieren möchte oder dass ein Gast ein solches Angebot nicht miterlebt.

Denn es ist das Ergebnis, das auf einer Messe auf dem Spiel steht. So gibt es viele Themen, wie z.B. das Catering im BOE, die Sie gerne einmal hautnah miterleben möchten - das Netz kann nicht einmal das transportieren, was Sie im wirklichen Alltag miterleben. Vor allem bei einer Veranstaltung muss jedes Mosaikstück und jeder Handel optimal zusammenspielen, denn in der Veranstaltungsbranche geht eine Geschäftsbeziehung über die reinen Produktinformationen hinaus - es geht um die Beziehung zur Gegenpartei.

Was ist Ihre Erfahrung: Ist viel überzeugende Arbeit nötig, um die Messe zu erwerben oder betrachten die meisten die Messe noch als Must-Have und aktive Ansprache? Sábine Loos: Natürlich nehmen wir Kontakt zu den Firmen auf, um neue Anbieter zu finden und neue Tendenzen auf die Messe zu bringen, die wir für die Veranstaltungsbranche in Verbindung mit BOE für bedeutsam halten.

Bei den Acts on Stage in der BOE erleben wir es: Dieser Punkt wird von den Messebesuchern als sehr bedeutsam wahrgenommen, weil man sich vor Ort davon überzeugt sein kann - oder auch nicht. Herr Jan Kalbfleisch: Die Reaktionen der Messeaussteller auf die BOE sind insgesamt sehr gut.

Die Roadshow und die Hausmesse haben den Klassikern viel Wettbewerb beschert. Generell halte ich die Gefahren von Hausausstellungen und Informationsveranstaltungen nicht für zu groß. Sie müssen den Verwendungszweck dieser verschiedenen Veranstaltungsformate berücksichtigen: Eigenmessen sollen die Kundentreue stärken und zugleich ausgesuchte Anbieter aus einer Hand einbinden.

Wer sich dagegen über die ganze Industrie erkundigen will, kann diese Chance nur auf einer echten Messe bekommen. Dies ist der Kern einer Messe. Kalbfleisch: Die Konkurrenzsituation durch Eigenmessen ist sicher besorgniserregend und ein Betrieb wie Mercedes wird sich eine solche Aktion zuwenden. Doch ob eine Hausausstellung für den Klassiker Sinn macht, ist bisher noch nicht geklärt.

Grundsätzlich werden Hausausstellungen jedoch nicht als Konkurrenten zu den Fachmessen angesehen, da sie eine ganz andere Zielgruppen- und Thematik betreffen. Deshalb bin ich nicht der Meinung, dass es viel Konkurrenzkampf geben wird. Wer mit der Einladung von Firmen zu Hausausstellungen beginnt, wird für den Empfänger nicht besser: Denn kein einziger Besucher geht dreimal pro Woche auf eine Hausausstellung, um nur eine Firma auf einmal zu besuchen.

Ein großer Pluspunkt einer Messe ist, dass Sie einen umfassenden Gesamtüberblick erhalten und alle Teilnehmer der Branche kennen lernen können - in einer messbaren Zeit. Eine Messe hätte für mich als Besucher viel mehr Vorzüge als eine Hausausstellung mit einem einzigen Austeller. Was ist mit Interaktionsmodulen, insbesondere GB und VV - wie bewerten die Hersteller den Nutzwert solcher Moduls?

Kalbfleisch: Es gibt jetzt zwei sehr übersichtliche Lager: Wir haben eine Reihe von Mitgliedern, darunter auch Messebaufirmen, die virtuelle und Augmented Reality bei ihren Akquisitionen einsetzen, indem sie die Angebote über GB und V. A. für potenzielle Käufer zugänglich machen. Doch die überwiegende Mehrheit gibt zu, dass die virtuelle und erweiterte Realität auf dem Ausstellungsstand selbst nicht viel mehr als ein Gimmick ist.

Ich weiss von einem Austeller, dass er für die nächsten Jahre darüber nachdenkt, ob er anstelle von drei grossen Geräten nur eine grosse Anlage auf dem Stand ausstellen wird und ob die beiden anderen für die Messebesucher via Virtual Reality erfahrbar sind. Dies könnte in der Tat ein wichtiges Beispiel für eine VR-Anwendung sein, die auch die Messekosten um ein Mehrfaches senken kann.

Im Großen und Ganzen bin ich aber der Meinung, dass sich noch etwas tut, um sicherzustellen, dass sich sowohl für die Messe als auch für den Bereich VA und VA zu bewerben. Im Bereich der Veranstaltungskonzepte werden zurzeit insbesondere die Ansätze für die Bereiche AV und VV diskutiert. Eine Veranstaltung lebt aber vor allem davon, dass sie emotionell anspricht und sich damit dauerhaft im Gedächtnis der Messebesucher festlegt.

Manche Hersteller in der Investitionsgüterbranche vertrauen auf diese Applikationen, aber ich denke, das ist noch nicht der geeignete Weg. Sábine Loos: Exakt. Ich denke, wenn es um die Presse geht, gibt es intelligentere Wege, um auf einer Messe zu interagieren. Das ist natürlich vor und nach einer Messe ein anderes Gesprächsthema.

Schlagwort Rahmenprogramm: Auf einer Messe werden Werkstätten und Schulungen immer bedeutender. Einerseits um das Erscheinungsbild und die Interpretationssouveränität einer Messe zu stärken, andererseits um die Idee der Vernetzung weiter zu entwickeln. Sábine Loos: Auf jeden Fall. Messeveranstaltungen müssen diesen Änderungen unter anderem mit Unterstützung von Werkstätten gerecht werden. Dennoch wollen Fachmessen mit Begleitprogramm keinen Kongreß auswechseln!

Stattdessen soll den Messebesuchern ein aktueller Themenüberblick geboten werden - als eine Art Kompaß, um die neuen Anforderungen der Industrie kennen zu lernen. Um nicht nur auf ein neuartiges Themengebiet hinzuweisen, sondern auch konkrete Hilfestellungen zu geben, forschen und befragen wir Experteninterviews. Die Messe ist auch in diesem Segment auf dem besten Weg, eine führende Position in ihrem Segment einzunehmen, die dann mehrere Jahre anhält.

Denn wir wollen nicht, dass eine Messe nur einmal im Jahr stattfindet, wir wollen, dass man vorher und nachher in Kontakt ist. Wir haben uns natürlich schon immer mit der Industrie ausgetauscht, aber wir machen die Verständigung schon heute bewusst, zum Beispiel durch die Erstellung von Inhalten und die Organisation von Road Shows während des ganzen Jahres.

Es ist besonders bedeutsam zu wissen, welcher Trends überholt ist, wohin er geht und was die Zeit mitbringt. Zugleich werden die Veranstaltungen natürlich wieder Inhalte bieten, mit denen wir die Messe vermarkten können. Aber was ist mit Beeinflussern? Welche klassischen Beeinflusser gibt es in der Veranstaltungsbranche, deren Reichweiten für sich genutzt werden können?

Sabine Loos: Im Grunde genommen sind wir dafür offen, keine Frage. 2. Auch in anderen Industriezweigen arbeitet man oft mit Meinungsbildnern zusammen, lädt Blogs zu Fachmessen ein und versorgt sie mit Information. Doch allein dieser Gesichtspunkt bedeutet, dass die meisten Beteiligten in unserer Industrie eliminiert werden. Im B2B-Markt wären es im Prinzip die namhaften Großunternehmen, die sich über den derzeitigen Status der Industrie erkundigen wollen und durch ihre Präsenz weitere Messebesucher anlocken.

Sie haben eine kurze Aussage darüber, wie die Messe der Zukunft auszusehen hat? Wie die BOE.... Nein, ernsthaft: jugendlich, lebendig, innovativ, erlebbar, emotionell und amüsant. Eine Messe der Zukunft macht Spass und bringt gute Geschäftsbeziehungen - eine erfolgreiche Verbindung. Aus diesen drei Punkten ergibt sich das Zukunftskonzept der Event-Messe.

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