Energiesparlampen

Sparlampen

Die Kompaktleuchtstofflampe ist eine besonders kleine Leuchtstofflampe und wird umgangssprachlich als Energiesparlampe bezeichnet. Historie">Bearbeiten | | | Quellcode bearbeiten]> Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstoffröhren und werden im Volksmund als Energiesparlampen bezeichne. Zu den Energiesparlampen gehören auch diverse andere Energiesparlampen. Im Vergleich zu Leuchtstoffröhren wird der Rohrdurchmesser, in dem die Entladung erfolgt, reduziert und gekürzt sowie gekrümmt, gewickelt oder vielfach gefalzt, um sie platzsparend zu unterbringen.

Für die Kompaktleuchtstofflampe ist zwischen Leuchten mit und ohne eingebautem EVG zu unterscheiden. Leuchten mit eingebautem EVG haben in der Regel einen Schraubensockel, um sie als direkter Austausch für die Glühlampe mit Edison-Gewinde verwenden zu können. Im Jahre 1901 erfindet Peter Cooper-Hewitt die Quecksilberdampf-Lampe, eine mit blaugrünem Strahler ausgestattete Gasentladungslampe. 1926 hat Edmund Germer vorgeschlagen, den Innendruck zu steigern und die Leuchtstoffröhre mit einem fluoreszierenden Material zu ummanteln.

Auch andere Hersteller führten in den Folgejahren die Kompaktleuchtstofflampe mit eingebautem EVG ein. Diese waren wesentlich grösser und schwerfälliger als die späteren Ausführungen, da sie ein herkömmliches Betriebsgerät im Leuchtenkopf und zunächst ein starkes Schutzgläser über den Leuchtstoffröhren aufwiesen. Sie flackerten im Vergleich zu Kompaktleuchtstoffröhren sichtlich und hatten eine weniger gute Lichtwiedergabe.

Die ersten elektronischen Vorschaltgeräte (EVG) mit und für Glühlampensockel wurden am 21. Mai 1984 von der Firma Nigg, Zürich, als Patentanmeldung herausgegeben. Dass sie mehr Rohstoffe einsparen als Einweg-Energiesparlampen mit integrierten elektronischen Vorschaltgeräten, beweist eine Umweltbilanz (ETH Zürich). Den eigenen Aussagen zufolge lancierte der Produzent Osram 1985 die erste Kompakt-Leuchtstofflampe mit EVG und in den Leuchtensockel integrierter Auslöseelektronik.

Kompakte Leuchtstoffröhren sind Niederdruck-Quecksilberdampflampen. Im direkten Einsatz an einer Stromquelle würde der Strahlerstrom einer Kompakt-Leuchtstofflampe aufgrund des schlechten Differenzwiderstandes so lange steigen, bis die Leuchte zerstört ist. Zur Begrenzung braucht eine Kompakt-Leuchtstofflampe, wie auch andere Entladungslampen, ein EVG, das heute größtenteils elektronisch arbeitet.

Diese kann entweder in die Leuchte integriert oder von außen gestaltet werden. Kompakte Leuchtstofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten benötigen zwar größere Anschaffungskosten, haben aber einen wesentlich besseren elektrischen Betrieb als herkömmliche Vorschaltgeräte und verfügen über eine Leistungsfaktor-Korrekturfilterung. Beim Einschalten der Leuchte erwärmt ein elektronisches Betriebsgerät zunächst die Kathode, indem es sie mit einem Kaltleiter in Serie schaltet.

Einmal durch den Stromfluß erhitzt, wird sie höchstohmig und gibt den Entladungsweg für das EVG frei - die Leuchte brennt. Deshalb erreicht die kompakte Leuchtstofflampe nicht gleich ihre ganze Helligkeit. Kompakt-Leuchtstofflampe (z.B. Leuchtstofflampe mit EVG ) beinhaltet folgende Schaltungskomponenten: einen Schirmkondensator vom Typ 1 bis 4,7 µF zur Erzielung einer DC-Spannung von 325 V für den Betrieb einer Elektronikschaltung, auf deren Resonanzfrequenz ein Reihenschwingkreis (ca. 3 nF + 3 mH) eingestellt ist einen zum Kondensatoren parallelen und in Serie mit der Vorschaltdrossel des Reihenschwingkreises liegenden Gasentladungsweg, der den Spannungsanstieg des Reihenschwingkreises zur Zündung nützt.

Als Energiesparlampen sind Energiesparlampen mit den für Glühbirnen gebräuchlichen Edison Schraubsockeln (E14, E27) zu haben. Das für den Lampenbetrieb notwendige EVG ist im Lampensockel untergebracht. Auf diese Weise können Glühbirnen durch Kompaktleuchtstoffröhren ersetzt werden. Weil herkömmliche Betriebsgeräte wesentlich grösser sind als die elektronischen, kommen in den modernen Leuchtstofflampen immer wieder elektrische Betriebsgeräte zum Einsatz.

Der Nachteil dieser Verbindung von Leuchte und EVG ist der erhöhte Anschaffungspreis und der ökologische Nachteil, dass die Leuchte nur mit dem EVG zu entsorgen ist. Die Glättung (C2 im Schaltplan) ist das temperatursensibelste Bauteil der Leuchte und befindet sich daher so weit wie möglich von der Leuchtstofflampe im Sockel.

Eine Sicherung sorgt für die Sicherheit der Leuchte. Bei schmalen und ungenügend gekühlte Beleuchtungskörpern können Wärmeprobleme entstehen, die die Nutzungsdauer des Vorschaltgerätes und damit der Leuchte reduzieren. Zusammen mit C3/C4 beim Einschalten bilden sie einen Serienschwingkreis, der den Stromfluß durch die Kathodenfäden zur Vorwärmung bei ausgeschalteter Leuchte sowie die höhere Zündspannung bereitstellt.

Die Koppelkondensatoren C3 gewährleisten den rein AC-Betrieb von Choke und Leuchtmittel. Zur Trennung des Vorschaltgerätes (elektronisch oder konventionell) von der tatsächlichen Glühlampe ist es in die Leuchten eingelassen. Kompakt-Leuchtstofflampe mit eingebautem Anlasser; das Schaltbild auf der linken Seite zeigt die für den Netzbetrieb benötigte Ballastdrossel (KVG). Die Zündung ist in die Glühlampe eingebaut, in einem langgestreckten, kubischen Kunststoffblock zwischen den beiden Steckkontakten am Lampenfuß (hauptsächlich G23-Sockel).

Für den Einsatz dieser Lampe ist ein herkömmliches Betriebsgerät (KVG, 50 Hz Drossel) erforderlich, EVG s können bei diesen Leuchten Startprobleme verursachen. Der Stromkreis korrespondiert mit einer Fluoreszenzlampe mit herkömmlichem EVG. Wie beim elektronischen oder konventionellen Betriebsgerät ist der Anlasser in die Leuchten eingebaut.

Darüber hinaus können mehrere kompakte Leuchtstoffröhren an einem handelsüblichen EVG betrieben werden (was die Anschaffungskosten reduziert). Es können EVGs an Beleuchtungs- oder Gebäudeleitsysteme wie das Digital Addressable Lighting Interface angeschlossen werden. Manche kompakte Leuchtstoffröhren zeichnen sich durch hohe Lichtausbeute, Schaltwiderstand, Lebensdauer und Umweltfreundlichkeit aus. Die negativen Auswirkungen von normalen Leuchtstoffröhren ohne EVG können nicht auf Kompaktleuchtstoffröhren übertragbar sein.

Kompakte Leuchtstofflampen mit konventionellem EVG sind etwas weniger effizient. Weil Kompaktleuchtstoff- und LED-Lampen als Ersatzlampen für herkömmliche Glühbirnen eingesetzt werden, gibt es eine Diskussion über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lampentypen. Kompaktleuchtstoffröhren benötigen im laufenden Prozess weniger Strom, da sie wesentlich weniger Hitzeentwicklung haben. Vielfach wird bei der Verwendung von kompakten Leuchtstofflampen der Verdacht geäußert, dass sie ein "kälteres" Leuchtmittel abgeben als die Glühlampe.

Dies gilt jedoch nur für Leuchten mit einer höheren Lichttemperatur (Neutralweiß, Tageslichtweiß), die dem Sonnenlicht am Mittag ähnlicher ist. Im mitteleuropäischen Raum werden in der Regel "Warmton"-Lampen eingesetzt, deren Temperatur mit etwa 2700 Grad ähnlich der von Glühlampen ist. Im Bürobereich hängt die Temperatur und der Index der Farbwiedergabe von der Aktivität ab.

7] In den Mittelmeer- und Tropenländern werden "kältere" helle Farben mit einem hohen Blau- und Grünanteil vorgezogen und Leuchten mit einer erhöhten Lichttemperatur von z.B. 6500 Grad Celsius eingesetzt. 8] Bei der gleichen Temperatur kann die farbliche Darstellung von gefärbten Objekten (z.B. Kleidung oder Gesichtern) gegenüber der von Sonnen- oder Glühlicht verzerrt sein.

Besonders stark ist dieser Einfluss bei Leuchten mit niedrigem Licht-Wiedergabeindex, die für gewisse Applikationen (z.B. in einer Druckwerkstatt oder im Modebereich) aufgrund von Metamorphosen nicht ausreichen. Bei gedimmter Glühbirne fällt die Lichttemperatur des produzierten Lichtes erheblich ab, da der Glühfaden eine geringere Lichttemperatur hat.

Eine Glühbirne produziert in diesem Falle sogar röteres und von vielen als "wärmer" wahrgenommenes Tageslicht, während die Temperatur der Kompakt-Leuchtstofflampe gleichbleibend ist. Auch Kompaktleuchtstoffröhren können in einer Farbe (rot, rot, grün, gelb, hellblau ) oder UV (UV-A, "Schwarzlicht") mit geeignetem Leuchtstoff hergestellt werden. In all diesen Bereichen ist der Wirkungsgrad deutlich höher als bei entsprechenden Filtern von Glühbirnen, deren Helligkeit im Spektralbereich reduziert ist.

"Inzwischen gibt es für jede Lampe und jeden Sockel die passenden Energiesparlampen [....] Auch die Anzahl der verfügbaren Leuchtfarben nimmt stetig zu. "Da Leuchtstoffröhren im Vergleich zu Glühbirnen oder Tageslichtlampen ein unterbrochenes Lichtspektrum abgeben, können die Farbtöne von Objekten unter dem Lichteinfall dieser Röhren etwas anders ausfallen. Teuere Fünfband-Leuchtstofflampen erzielen einen Wirkungsgrad von bis zu 95% bei geringerer Lichtleistung. Glühbirnen haben einen Farbwiedergabe Index von 100 Der Farbwiedergabe Index ist jedoch kein Prozentwert, obwohl ein größerer eine größere Farbwiedergabe ist.

Gewöhnliche kompakte Leuchtstofflampen können nicht mit herkömmlichen Dimmgeräten betrieben werden. 10] Nur kompakte Leuchtstofflampen mit speziellem EVG verändern den Strahlerstrom, um eine Helligkeitseinstellung der Leuchte zu erwirken. Sie sind besonders ausgeprägt und können mit herkömmlichen Glühlampendimmern betrieben werden, die nach dem Phasenanschnittprinzip funktionieren. Touch- und Funkdimmer funktionieren auch mit Phasenanschnittregelung, so dass damit passende kompakte Leuchtstofflampen dimmbar sind.

Durch die kompliziertere Technologie und die geringen Mengen sind solche Kompaktleuchtstoffröhren jedoch in der Regel teuerer. Zusätzlich werden kompakte Leuchtstoffröhren geboten, die durch mehrmaliges Ein- und Abschalten ohne externe Dimmung in mehreren Stufen betrieben werden können. Bei einigen kompakten Leuchtstoffröhren kann die Lichtstärke auch per Radio reguliert werden. Leuchtstoffröhren mit KVG unterliegen im 100 Hz-Takt Leuchtstoffröhren.

Dieses Flackern ist bei Glühlampen weniger stark zu spüren, da die Wendel aufgrund ihrer Wärmeträgheit auch beim Nulldurchgang des Stromes ausstrahlt. Insbesondere die in kompakte Leuchtstofflampen eingebauten EVGs werden kostengünstig z. B. durch Wegfall oder geringe Auslegung des Beruhigungskondensators derart verbessert, dass der rektifizierten Speisespannung eine beträchtliche Schwankung von 100 Hz gegenübersteht.

Durch Netzspannungsschwankungen kommt es zu einer Helligkeitsschwankung der Glühbirnen. Der Lichtfarbton einer Leuchte wird durch die Temperatur in Kilvin angegeben. Dies ist ein Mass für die Intensität im Lichtspektrum der Leuchte, wie lange und kurze Wellenlänge miteinander bewertet werden. Bei einer höheren Temperatur wirkt die Beleuchtung - wie in der obigen Abbildung gezeigt - bläulicher.

Gewöhnliche Glühlampen haben eine Lichttemperatur zwischen 2600 K und 3000 K. Kompaktleuchtstoffröhren sind mit einer Lichtfarbe zwischen 2300 K und 8000 K zu haben. Fluoreszenzlampen haben ein diskontinuierliches Strahlungsspektrum, das sich von einem Schwarzkörper unterscheidet, so dass eine Glühbirne einen anderen optischen Effekt erzeugen kann als eine Fluoreszenzlampe mit der selben Temperatur. Dies ist abhängig vom Absorptions-Spektrum der angestrahlten Objekte und der Güte der LED.

In der Regel zeigt die Packung die Temperatur und den Index der Farbtonwiedergabe in einem 3-stelligen Zahlencode an. Für Leuchtstoffröhren beträgt das Farbwiedergabespektrum Ra 60 bis Ra 98[12] Je höher der Farbwert, umso besser ist es möglich, die Farbe unter dem Lampenlicht zu unterscheiden. Nachfolgend wird die Temperatur in Hektokelvin angezeigt (Farbtemperatur in Kilvin dividiert durch 100).

Kompaktleuchtstoffröhren können je nach Phosphor farbige Beleuchtung produzieren. Bei der Kompaktleuchtstofflampe liegt die mittlere Lebenserwartung unter Praxisbedingungen zwischen 3000 und15000 h. 2006 prüfte die Stiftung Warentest 27 kompakte Leuchtstofflampen auf ihre Langlebigkeit. Bei zwei Modellen waren es nur etwa 4500 Betriebsstunden, 23 Leuchten über 10000 Std.

Für sieben der Leuchten musste der Versuch aus zeitlichen Gründen nach ca. 20.000 Betriebsstunden (= über zwei Jahre) gestoppt werden,[14] die Standzeit liegt über den Vorgabewerten. Im Jahr 2006 wurden kompakte Leuchtstofflampen in einem Beitrag des Konsumentenmagazins "Konsument" erprobt. Die günstigsten Leuchtmittel erreichen im Prüfzyklus 165 min "an" und 165 min "aus" knapp 5000 Betriebsstunden, 40 Prozent leuchten noch nach 10000h.

In den Testzyklen von 0,5 min "ein" und 4,5 min "aus" haben einige Billiglampen nur 3.500 Schaltspiele und damit weniger als 30 Std. Beleuchtungszeit erreicht. Man unterscheidet zwei Typen von Kompaktleuchtstoffröhren. Die kompakten Leuchtstofflampen sind sehr sensibel und altert bei jedem Zündprozess zwischen zwei und fünf Std., da durch die erforderliche Anzündspannung viel Material von der Elektrode abgespritzt und damit mit dem Merkur angereichert wird (Lebensdauer: ? 10000 h, ? 3000 Starts).

Glühlampen mit Vorheizung: Die Elektrode wird für 0,2 bis 2 Sek. vorgewärmt, bevor sie gezündet wird. Bis zu 600.000 Schaltspiele verspricht der Produzent dieser kompakten Leuchtstofflampen. Die Zielkonflikte bestehen darin, dass kompakte Leuchtstofflampen unmittelbar emittieren sollen (was in Treppenräumen Sinn macht). Dies bedeutet, dass die Leuchten für 2,75 Std. (165 Minuten) im Wechsel eingeschaltet und dann für 15 Min. ausgeregelt werden.

Im Unterschied zu reinen Glüh- oder Hochdruckentladungslampen sind kompakte Leuchtstofflampen nicht etwa punktförmige Leuchtmittel, so dass eine reine Leuchtstofflampe mit freiem Glühfaden eine andere Lichtwirkung hat als eine Kompakt-Leuchtstofflampe bei gleichem Lichtfarbton. Geringere Differenzen gibt es beim Austausch einer mattierten Glühbirne gegen eine Kompakt-Leuchtstofflampe. Besonders kompakte Leuchtstofflampen bieten weniger Blendung als reine Glühbirnen.

Kompakt-Leuchtstoff- und Energiesparlampen haben unterschiedliche Abmaße. Leuchtstofflampen sind zum Teil erheblich langlebiger als Glühbirnen und es kann notwendig sein, die Leuchte beim Austausch zu wechseln. Gegenüber einer Glühlampe ist der optische Auftritt anders; für manche Sonderglühlampen gibt es keine entsprechende Kompakt-Leuchtstofflampe. Wie die Glühlampe gibt es für Solar- und Campingapplikationen kompakte Leuchtstofflampen mit speziellen Spannungen.

Sie können mit 12 V DC betrieben werden, verbrauchen die Leistung deutlich besser als Glühbirnen und leuchtet bei gleichem Ladezustand etwa fünf Mal so lange. Häufig haben diese Leuchtmittel einen E27-Sockel ( "Sockel") und dürfen nicht unbeabsichtigt am 230 V-Netz betrieben werden. Durch die aufwendige Technologie des Vorschaltgeräts und die geringe Beanspruchung sind diese Leuchtmittel oft zweimal so kostspielig wie eine 230 V-Version und in der Regel nur auf Bestellung erhältlich.

Konventionelle kompakte Leuchtstofflampen sollten im Idealfall bei einer Raumtemperatur von 20 bis 30 C betreiben werden. Ist sie oben verschlossen und hat keine Lüftungsöffnungen, nimmt die Warmluft im Inneren auf und steigert die Wärmelast der Leuchte. Auch die Verwendung bei tiefen Außentemperaturen, besonders unter dem Frost, kann ein Problem darstellen. Andererseits nimmt die Lichtleistung der Leuchtmittel ab.

Bis zu -23 C können besondere kompakte Leuchtstofflampen eingesetzt werden. Durch die Halbleiterbauteile im Lampensockel einer Kompakt-Leuchtstofflampe ist diese Leuchte im Unterschied zur Glühbirne nicht EMP-beständig; ein einzigartiger kurzfristiger, energiereicher, breitbandiger Kompensationsprozess kann zu einem Fehler kommen. Je nach Güte der in den Betriebsgeräten von Leuchtstofflampen verwendeten Komponenten können diese leichte Vibrationen im akustischen Frequenzbereich auslösen.

Eine Dimmung mit Phasenanschnittregelung erzeugt ähnliche Störgeräusche, jedoch in der Regel stärker als eine Leuchtstofflampen. Nachfolgend wird eine Kompakt-Leuchtstofflampe mit einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 10000 h und einer Stromaufnahme von 11 W mit einer 60 W Glühlampe mit 1000 h Betriebsdauer gegenüberstellt. Der Energiehaushalt der Kompakt-Leuchtstofflampe ist gut. Für die Fertigung der Lampe wird etwa zehnmal mehr Strom verbraucht als für die Fertigung einer konventionellen Glühlampe.

Bei den meisten Offsets wird jedoch der Energiebedarf für den aufwendigen Entsorgungs- oder Recyclingprozess nicht berücksichtigt. Für die Erzeugung einer Kompakt-Leuchtstofflampe werden ca. 12 Megajoule (= 3,33 kWh) Primär-Energie benötigt und sind damit wesentlich komplexer als die Erzeugung einer Glühbirne von ca. 1 Megajoule. Außerdem werden jeweils 52 Megajoule für die Verteilung der beiden Leuchten verwendet.

23] Im laufenden Betrieb braucht die oben erwähnte Kompakt-Leuchtstofflampe etwa 99 Mio.J in 1000 h primäre Leistung, während die Glühbirne etwa 540 Mio.J in 1000 h aufnimmt. Ausgehend von einer Nutzungsdauer von 10000 Betriebsstunden für eine hochwertige Kompakt-Leuchtstofflampe sind dies insgesamt 1054 MHz im Vergleich zu 5930 MHz für die zehn im selben Zeitraum eingesetzten Röhren.

Hätte die Kompakt-Leuchtstofflampe nicht mehr als eine Glühbirne gehalten, würde dies bereits bei 163 MHz zu Einsparungen von 72% gegenüber 593 MHz führen. Werden in einem Durchschnittshaushalt alle Lampen mit 80-prozentig weniger Strom als Glühbirnen durch Kompaktleuchtstofflampen[24] mit einem Anteil von etwa 10-prozentigem Stromverbrauch für die Beleuchtungstechnik ausgetauscht, verringert sich der Stromverbrauch des gesamten Haushaltes um achtProzentpunkte.

Der oft angeführte Hinweis, dass 95 Prozent des Energieverbrauchs einer Glühlampe unbenutzt geblieben sind, ist nicht richtig. Da die abgestrahlte Hitze sich auf die Heiz-/Kühlbilanz auswirkt, spiegelt sich der alternative Gebrauch von kompakten Leuchtstofflampen in der Regel in einem erhöhten Wärmebedarf wider. Mit den meisten anderen Heizungsarten lassen sich die Wärmegewinne aus Glühlampen günstiger realisieren, und die Stromproduktion selbst wird in Deutschland zur Zeit noch weitgehend aus fossilem Brennstoff wie Braun- und Steinkohle oder Gas erzeugt[25].

Weil kompakte Leuchtstofflampen weniger Elektrizität benötigen als Glühbirnen, reduzieren sie den CO2-Ausstoß der Lampen auf indirektem Wege. Kompakte Leuchtstofflampen ersparen rund 490 Kilowattstunden an elektrischer Leistung in zehn Stunden im Vergleich zu zehn 60 Watt Glühbirnen. Die Verwendung von Kompaktleuchtstoffröhren verringert diese Emissionen auch. Bei einem Lampenbruch während des Leuchtens tritt mehr als bei einer Kaltlampe aus, da der gasförmige Quecksilbergehalt in der Kompakt-Leuchtstofflampe bei Hitze größer ist, in der Kaltlampe ein großer Teil des Quarzsilbers in kleinen Tropfen an den Glasinnenwänden anhaftet.

36 ] empfiehlt die Stiftung Warentest die Verwendung von kompakten Leuchtstofflampen mit Amalgam-Technologie und einer Doppelkolbenlampe als Bruchschutz, wodurch es herstellerspezifisch unterschiedliche Bruchfestigkeiten zu gibt. Wenn eine solche Leuchte bei Kälte bricht, tritt das Merkur nicht in die Luft aus. Solche Leuchten brauchen jedoch mehr Zeit, um ihre Maximalhelligkeit zu ereichen.

Hieraus errechnet sich, dass die zusätzlich emittierte Quecksilbermenge von ca. 3,6 Milligramm einer 60-W-Glühlampe nach ca. 5000 Betriebsstunden der derzeit geltenden Maximalmenge von 5 Milligramm für kompakte Leuchtstofflampen entsprechen und somit auch bei einer unsachgemäßen Beseitigung eine Besserbilanz hat. Wird der Strom jedoch ausschließlich aus quecksilberfreien Anlagen (z.B. Kern- und Gaskraftwerke oder aus erneuerbaren Energiequellen) erzeugt, würde auch der Einsatz von herkömmlichen Lampen keine solchen Abgase auslösen.

Bei unsachgemäßer Beseitigung der Kompakt-Leuchtstofflampe würden dagegen bis zu 3,5 mg pro Gerät austreten. Eine Beispielberechnung von zwei Leuchtmitteln für jeden EU-Bürger würde zu einem Anstieg der Nachfrage um einige wenige t Quecksilbersäule führen. Fehlerhafte Leuchtstofflampen sind gefährlicher Abfall, da sie im Glasrohr, in der Elektrik und im Verguss enthaltenes Material sind.

Weil Leuchtstofflampen bei gleichem Lichtstrom weniger Hitze erzeugen als Glühbirnen, kann eine Lampe mit Kompakt-Leuchtstofflampe trotz limitierter Leistung mehr Strom aussenden. So kann eine für Glühbirnen bis 25 W (ca. 200 Lumen) konzipierte Lampe mit einer 10 W Kompakt-Leuchtstofflampe auf 500 W nachgerüstet werden, wenn genügend Raum in der Lampe vorhanden ist.

Kompakte Leuchtstofflampen sind jedoch hitzeempfindlicher als Glühbirnen. In diesem Beispiel kann eine Kompakt-Leuchtstofflampe mit bis zu 25 W nicht ohne weiteres verwendet werden; die erzeugte Wärme könnte die Leuchte überlasten und ihre Nutzungsdauer verringern. In einer kanadischen Untersuchung aus dem Jahr 2008 wurde eine Interaktion der gesparten Energien mit dem Energieverbrauch von Heizungs- und Klimaanlagen aufgezeigt.

Weil kompakte Leuchtstofflampen weniger Hitze emittieren als Glühbirnen, erhöht sich der Heizenergiebedarf während der Heizzeit beim Gebrauch von kompakten Leuchtstofflampen. Andererseits nimmt der Kältebedarf (Gebäudeklimaanlagen) während der Kühlperiode beim Gebrauch von kompakten Leuchtstofflampen ab. Dementsprechend verbrauchen Heizgeräte mit Glühlampe oder Elektroheizung in der Regel etwa das Dreifache der Energie, die für den Heizbetrieb benötigt wird.

Die finanziellen Einsparpotenziale von kompakten Leuchtstofflampen durch Strompreissteigerungen gegenüber dem gestiegenen Anschaffungspreis werden erst nach einer bestimmten Nutzungsdauer realisiert. Zudem ist das Einsparpotenzial von langlebigen Leuchtmitteln wesentlich höher, wenn der Lampenaustausch zeitaufwändig und mit Personalaufwand einhergeht. Besonders kompakte Leuchtstofflampen können an ein Lichtmanagementsystem angeschlossen werden, das einen Ausfall meldet.

Wie viele andere elektrische Geräte auch, verursachen kompakte Leuchtstofflampen mit EVG elektrische Interferenzen, die als elektro-magnetische Verträglichkeit bezeichnet werden. Dagegen sind die magnetischen Felder, die von einer Glühlampe emittiert werden, geringer, aber durch den erhöhten Strom auch höher. Niedervolthalogenlampen generieren viel höhere Niederfrequenzmagnetfelder, während Schaltnetzteile auch Hochfrequenzmagnetfelder analog zu kompakten Leuchtstofflampen ausbilden.

Die gemessene Feldstärke von kompakten Leuchtstofflampen liegt im Bereich der Werte anderer Elektrogeräte. "Die Verwendung von kompakten Leuchtstofflampen für die Allgemeinbeleuchtung im Haus ist aus Sicht des Strahlenschutzes nicht fragwürdig. In : Renewable and Sustainable Energy Reviews 41, (2015), 506-520, doi: 10.1016/j.rser.2014.08.057. ? Wincenzo Balzani, Giacomo Bergamini und Paola Ceroni, Light : Ein ganz besonderes Reagenz und Produkt.

Springen auf die Seite von ? Grün. Die WEKA FACHMEDIEN Gmbh, Stand 01.06.2011, rief am 29.08.2012 an. Springen bis: von Ingrid Pirker: Damit auch in der Disposition ein Scheinwerfer leuchtet. Hochschule für Technik und Wirtschaft in Deutschland ? Stiftung Warentest: Energiesparlampen: Osram leuchtet am besten. Langlebigkeit von Energiesparlampen. Highspringen ? P. N. Korovesis, G. A. Vokas, I. F. Gonos, F. V. Topalis : Einfluss der großflächigen Installation von Energiesparlampen auf die Netzspannungsverzerrung eines von einer Photovoltaikanlage gespeisten schwachen Netzes.

IEEE Transactions on Power Delivery. Bd. 19, no. 4, October 2004, p. 1787-1793. öff. in: Christian Schrader: Das neue Licht - Abschied von der Glühbulne. Highspringen White Paper: Energiesparlampen - Kompaktleuchtstoffröhren.

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