Brandschutzvorschriften bei Veranstaltungen

Feuerschutzbestimmungen für Veranstaltungen

Doch die Sicherheit von Veranstaltungen ist nach wie vor ein Thema für die Münchner Feuerwehr. Der Veranstalter wird nach der Brandschutzgebühr berechnet. Der Brandschutz wird in der Regel in Gebäuden eingesetzt. Sie ist aber keineswegs auf sie beschränkt, sondern gewinnt z.B.

bei Veranstaltungen zunehmend an Bedeutung. Sie sind in den schweizerischen Brandschutzbestimmungen geregelt.

Feuerschutz an Treffpunkten

Die Sicherheitskonzepte müssen sowohl für die Beteiligten als auch für die Mitarbeiter gelten. Finden Sie heraus, warum Veranstaltungssicherheit immer auch Arbeitsschutz ist. Was müssen Sie einhalten und welche Folgen hat der Schutz Ihres Eigentums für Ihre Veranstaltungen? Diese und andere Fragestellungen beantwortet das Fachseminar "Brandschutz an Treffpunkten" am 28. Juli 2016 im m:con - Congress Center Mannheim.

Es werden die Betriebsordnung sowie die bautechnischen, betriebstechnischen und betriebsorganisatorischen Aspekte des Feuerschutzes erörtert. Darüber hinaus werden Fragestellungen des Schutzes bestehender Gebäude und deren Auswirkung auf die Veranstaltungen, die an Versammlungsorten stattfinden können, behandelt. Weiterhin wird das Problem von Veranstaltungen in Bauten, die keine Baugenehmigung als Versammlungsort haben, bei denen aber Einzelveranstaltungen im Zuge einer temporären Nutzung oder Sondergenehmigung ablaufen.

Auch die brandschutztechnischen Erfordernisse, die Ziele und die allgemeinen Vorgaben werden auf der Grundlage der in den meisten Ländern in nationales Recht umgesetzten Musterversammlungsverordnung erörtert. Die Veranstaltung wendet sich an Versammlungsstättenbetreiber, Organisatoren, Bauunternehmer, Baumeister, Planer, Bauleiter und Kollegen der Planungs-, Bau- und Bauordnungsbüros, der Feuerwehr sowie der Brandschutzbüros.

Nähere Informationen zum Kurs und zur Registrierung hier. Die Sicherheitskonzepte müssen sowohl für die Beteiligten als auch für die Mitarbeiter gelten. Informieren Sie sich, warum Veranstaltungssicherheit immer auch Arbeitsschutz ist.

Über 200 Menschen ohne VStättV?

Der (!) VStättV ist eine der striktesten Vorschriften aller Sonderbauvorschriften in Bezug auf den Brandschutz, da hier mit einer steigenden Zahl von Menschen zu rechnen ist, von denen die meisten nicht mit dem Gebiet vertraut sind. Dazu gehören neben den gegenüber dem BayBO gestiegenen Ansprüchen an die Tragwerksplanung auch eine Vielzahl an systemtechnischen Erfordernissen (Entrauchung, Feuerlöschung, Brandmeldeanlage, etc.). Darüber hinaus fasst Teil 4 der VStättV Betriebsordnungen zusammen, die sich auf die Freigabe von Fluchtwegen, den Brandschutz, den Umgang mit technischen Anlagen sowie die Anwesenheits-, Verantwortungs- und Obliegenheiten des Bedieners oder Organisators erstrecken.

Aber wie geht man mit Bauten oder Zimmern um, die von mehr als 200 Menschen besichtigt werden, aber nicht den Bestimmungen der VStättV genügen? Häufig finden Veranstaltungen in nicht nach den Vorgaben der VStättV errichteten und ausgestatteten Objekten statt, z.B. Firmenveranstaltungen in Industriegebäuden, Feste in ehemaligen Fabrikhallen oder Felskonzerte in ausgedienten Landwirtschaftsgebäuden.

In der entsprechenden Vorschrift des 47 VStättV[3] "Vorübergehende Nutzung von Räumen" heißt es: "Sollen Veranstaltungen nach 2 Abs. 1 nur temporär in Räumlichkeiten stattfinden, die dieser Vorschrift nicht genügen, muss dies der verantwortlichen Bauaufsicht unter Bekanntgabe von Veranstaltungsart, Veranstaltungsort, -zeit und Veranstaltungsdauer sowie der erwarteten Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeitgerecht mitgeteilt werden; dies betrifft nicht die Abhaltung von Veranstaltungen in als Besprechungsräume anerkannten Räumlichkeiten, wenn die Bewilligung die Veranstaltungsart umfasst.

Das Bauaufsichtsamt muss dem Vermieter oder Organisator den Erhalt der Mitteilung bestätigen und ihm mitteilen, ob es Massnahmen gemäss Artikel 54 Absatz 2 S. 2 des Gesetzes über die Bauaufsicht zu ergreift. "Das bedeutet, dass die Bedingungen und/oder Ausnahmeregelungen, die die Behörden auferlegen oder genehmigen können, in Bayern nicht ausdrücklich geregelt sind.

Abhängig von der zuständigen Stelle muss eine Meldung zwei bis acht Wochen im Voraus erfolgen, wofür verschiedene Dokumente vorgelegt werden müssen, darunter: Plan der Außenanlagen (Zufahrtswege, Installations- und Bewegungsbereiche für die Feuerwehr). Darüber hinaus ist es zweckmäßig, ein Sicherungskonzept mit einer Untersuchung der möglichen Angriffs- und Schadensszenarien zu erarbeiten, das nachweist, dass die in 38 VStättV genannten Anforderungen eingehalten werden.

Die zuständige Stelle informiert nach Vorlage und Diskussion des Sicherheitskonzepts den Betreibern und/oder Veranstaltern, ob weitere Massnahmen gemäss Artikel 54 Abs. 2 S. 2 des Gesetzes über das Sicherheitskonzept zu erwirken sind. In Niedersachsen sind damit die Ausnahmeregelungen definiert, die die Behörden einräumen. Besucherstätten ( Absätze 1 und 2), Brandschutzbeauftragter, Brandschutzbestimmungen, Brandschutzpläne (§?) und weitere Bauunterlagen, Sitz- und Fluchtwegpläne (§?).

Eine solche Vorschrift gibt es nach Angaben des Bundeslandes Baden-Württemberg nicht, jedoch besteht folgende rechtliche Situation (abgekürzt): "Die Gelegenheitsnutzung von Gebäuden für Veranstaltungen hat nicht zur Folge, dass sie zu Versammlungsorten im Sinn der Versammlungsverordnung (VStättVO) werden. Dies bedeutet, dass keine Nutzungsänderung notwendig ist und die Einrichtungen nicht der baurechtlichen Überwachung als Versammlungsstätte unterworfen sind.

Wird kein Treffpunkt geschaffen, werden die einzelnen Veranstaltungen nicht von der Baurechtsbehörde, sondern von der örtlichen Polizei überwacht. dass Renn- oder Prüfstrecken für Motorfahrzeuge genehmigungspflichtig werden, wenn sie an fünf oder mehr Tagen im Jahr für die Durchführung oder Durchführung des Rennsports genutzt werden. Als Faustformel kann daher davon ausgegangen werden, dass ein Versammlungsort für fünf oder mehr Veranstaltungen pro Jahr geschaffen wird.

Der Schwellwert ist jedoch nicht festgelegt, sondern nur ein Hinweis, der je nach Ereignisart unterschiedlich sein kann. Die zuständige Bauordnungsbehörde hat insoweit einen Beurteilungsspielraum in Abhängigkeit vom Gefährdungsgrad der jeweiligen Ereignisse. Folgende Rahmenbedingungen gelten: Bis zu zwei Ereignisse pro Jahr sind in allen FÃ?llen irrelevant. Für gefährliche Ereignisse (z.B.

Die B. Felsenkonzerte, Karnevalsveranstaltungen) können bereits ab drei Veranstaltungen pro Jahr eine Nutzungserlaubnis einholen. In einem ehemaligen Bauernhaus, das heute unter Denkmalschutz steht, konnten Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern mit einem Sicherungskonzept nach 47 VStättV abgehalten werden, ohne dass eine behördliche Umnutzung erforderlich wurde.

Neben der Entfernung von Brandlast aus dem Bauwerk wurden auch bestimmte Objekte aus der näheren und weiteren Umgebung entfernt, um eine problemlose Zufahrt in einen gesicherten Verkehrsbereich zu gewährleisten. In einem notwendigen technischen Raum des Gebäudes wurde zusätzlich ein Steuerschrank mit einer Feuerwiderstandsdauer von 30 min eingerichtet. Sind in einem nicht nach VStättV errichteten und ausgestatteten Haus Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern vorgesehen, kann dies in Bayern mit einer eigenen Risikobewertung ohne Umbau des Gebäudes in seiner Ganzheit nach der Veranstaltungsstättenverordnung durchgeführt werden.

Der oben beschriebene Ansatz von Bayern und Niedersachsen kann auch in anderen Ländern bei der Organisation solcher Veranstaltungen helfen.

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