Beleuchtung Messen

Lichtmesstechnik

Möchten Sie wissen, wie viel Lux Ihre Beleuchtung abgibt? Das Messen der Lichtstärke einer Quelle wird immer einer Messung der Beleuchtungsstärke zugeschrieben, die im Abstand r {\displaystyle r} r. Daher sollte die Beleuchtung präventiv am Arbeitsplatz gemessen werden.

Illuminanz: Wie kann man sie messen?

In der Regel braucht ein Lagermitarbeiter nicht so viel Licht wie ein Uhrenhersteller oder Elektrotechniker in seiner Werkstätte. Dabei ist die Lichtstärke der Arbeitswelt keine Frage der Diskretion, sondern wird durch die Europanorm für Beleuchtungsstärken nach DIN EN 12464-1 reguliert. Hier erfahren Sie, wie dieser Betrag ermittelt und die Lichtstärke berechnet werden kann.

Die Beleuchtungsstärken sollten im Durchschnitt nicht darunter liegen. Es kann daher Sinn machen, die Beleuchtungsstärken regelmässig zu messen. Optimales Licht beugt einer schnellen Ermüdung vor und fördert die Konzentration. Zur Messung der Beleuchtungsstärken sind so genannte Lux-Meter erhältlich. Mit den Digitalgeräten wird die Lichtstärke waagerecht, senkrecht oder zylinderförmig gemessen.

Berechnung der Beleuchtungsstärke: So funktioniert es! aus einem Lux.

Das Gerät

Damit wollen Smartphones und Apps uns den Arbeitsalltag vereinfachen. Ein Beleuchtungsstärkemesser, der je nach Anbieter und Präzisionsklasse zwischen 100 und 2000 EUR kosten würde, sollte mit einer Applikation und dem bereits existierenden Handy ersetzt werden. Wie gut sie im Labor im Gegensatz zu einem geeichten Beleuchtungsstärkemesser der Kategorie A abschneiden, wollten wir ausprobieren.

Zur Recherche wurden sowohl Mobiltelefone unterschiedlicher Serien als auch Endgeräte der Marken Sony, Samsung und Nokia eingesetzt. Zur Referenzmessung wurde ein Beleuchtungsstärkemesser der Firma PRC Krochmann (Modell 106e, Sonderausführung, Klasse A) verwendet. Der Photometerkopf des PRC-Beleuchtungsmessers wurde dazu achsial unter der Lampe angebracht (Gamma 0°).

Nach und nach wurden die unterschiedlichen Smart-Phones mit ihren entsprechenden Anwendungen zur Beleuchtungsstärkemessung eingesetzt. Es wurde die Front-Kamera oder der "Helligkeitssensor" auf der Display-Seite des Mobiltelefons eingesetzt. Fühler oder Front-Kamera wurden genau an dem Punkt platziert, an dem sich zuvor der Photometerkopf des Beleuchtungsstärkemessers befunden hatte. Auch die vielen Einstellmöglichkeiten in dieser Applikation die Art der Leuchtmittel, den Abstand der Leuchtfläche zur Leuchtmittel, etc. betreffen, wurden berücksichtigt.

Die Kalibration wurde immer mit einer Referenz-Beleuchtungsstärke von 100 Lux ausgeführt, wie vom jeweiligen Anbieter beschrieben. Oftmals wurde die Kalibration nur in großen Schritten vorgenommen oder der Sollwert von 100 Lux konnte nicht gesetzt werden, da die Applikation beispielsweise auf bis zu 34 Lux kalibriert werden konnte (iPhone 5 in Verbindung mit "LightMeter by whitegoods").

Bis zu 113% der Unterschiede zur Referenz-Beleuchtungsstärke (bei Verwendung des Samsung Galaxy S 5 mit der Applikation "Lux Light Meter" von Geogreenapps). Das Smartphone zeigt bei einem Bezugswert von 500 Lux 1.063 Lux an. Der kleinste prozentuelle Unterschied (3%) tritt bei einem Gerät des iPhones 5 in Verbindung mit der Applikation "LightMeter by whitegoods" auf.

Bei einem Bezugswert von 500 Lux wurden 484 Lux auf dem Display des Smartphones wiedergegeben. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass gerade diese Verbindung immer zur kleinsten Prozentabweichung vom Sollwert führen kann. Mit einem Bezugswert von 100 Lux war die Anwendung auf dem gleichen Handy 89% günstiger bei einem Anzeigewert von 11 Lux.

Im Allgemeinen sind die auf Sony-Geräten, Samsung und Smartphones von Sony dargestellten Daten weit über den Referenzwerten, während die Geräte in der Regel deutlich unter den Referenzwerten sind. Der Mittelwert der Abweichungen vom Sollwert, der bei allen Anwendungen des Android-Smartphones und des Windows Phone ermittelt wird, beträgt im Durchschnitt ca. 60% unter dem Sollwert.

Der Mittelwert aller mit allen iPhone gemessenen Messwerte beträgt ca. 60% unter den Richtwerten. Es ist auch zu sehen, dass die auf dem Samsung Smartphone und den Sony-Geräten installierten Apps den Anzeigewert nicht zu beeinflussen scheinen. Es scheint, dass diese Geräte den "Helligkeitssensor" und nicht die Spiegelreflexkamera zur Messung der Beleuchtungsstärke verwenden.

Einige Samsung-Modelle können Sie durch Drücken der Taste *#0*# in den LCD-Testmodus wechseln. Sie können hier die vermeintliche Lichtstärke unter der Rubrik "Lichtsensor" auslesen. Trotzdem weichen alle Anzeigewerte dieser Messgeräte im Wertebereich von 37 bis 113% vom Sollwert ab.

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