Ausstellungsdesign und Szenografie

Gestaltung und Szenografie der Ausstellung

Sie möchten Ausstellungsgestaltung und Szenografie studieren, benötigen aber trotzdem die richtige Hochschule oder FH? Sie interessieren sich für den Studiengang Ausstellungsgestaltung und Szenografie in Karlsruhe? Ausstellungsgestaltung und Szenografie Die Arbeit mit dem Weltraum ist heute sowohl in der visuellen als auch in der darstellenden Künste von zentraler Bedeutung. Durch die Kombination von Ausstellungsgestaltung und Szenografie in einem Studium werden fließende Grenzziehungen zwischen räumlicher Übung in unterschiedlichen Künsten und medialen Ausdrucksformen hergestellt. Das Studium der Ausstellungsgestaltung verbindet künstlerische, konservatorische und bauliche Entscheide.

Der Schwerpunkt liegt auf der Konzipierung und dem Design von zeitgenössischen Kunstausstellungen sowie Archiv- und Thematikausstellungen.

Flankierend zur praxisnahen Erschließung von Ausstellungsflächen und Ausstellungsarchitekturen wird ein intensiver Austausch mit der KuratorInnenpraxis zur Diskussion gestellt. Die Szenografie ist die Übung der Rauminszenierung und bestimmt die Lage zwischen den klassischen Räumen des Bühnenbilds und der Bühnenregie. Bühnenbildnerinnen und Bühnenbildner treten im Kino, im Kino, im virtuellen Weltraum auf oder entfalten als eigenständige Künstlerinnen und Künstler Erzählräume in Gestalt von Rauminstallationen, temporärer Architektur, Choreographien und Performances.

Das zentrale Motiv ist die Aushandlung des Verhältnisses von Ort, Gehalt, Betrachter und Zeit. Neben diesen beiden Studienabschnitten soll die Stiftungsprofessur für Kuratorialwissenschaft und Dramaturgiepraxis die einzelnen Bereiche in Theorie und Praxis ineinandergreifen. Es deckt die Bereiche Ausstellungs- und Ausstellungs-, Theater- und Theaterwissenschaft sowie Kuratoren- und Dramaturgiepraxis ab.

Ausstellungsgestaltung und Szenografie

Experimentelles Gestalten im Weltraum ist nicht nur in der visuellen und darstellenden Kunst, sondern auch bei der Konzeption von Austellungen und Produktionen von zentraler Bedeutung. Durch die Auseinandersetzung mit der Rezeption und Repräsentation unserer Umgebung ist es möglich, Ausstellungsgestaltung und Szenografie als Form der Kritik zu gestalten.

Ausstellungsgestaltung ist die Konzeption von Räumlichkeiten zur inhaltlichen Ansprache. Dabei werden künstlerisch e- und kuratorisch geprägte Statements präsentiert. Es handelt sich sowohl um Kunstausstellungen als auch um Dokumentar-, Geschichts- oder Wissenschaftsthemen. Der Ersatz des Begriffes "Szenografie" aus dem Bereich der antiken Bühnengestaltung im Zuge der avantgardistischen Bewegungen des beginnenden zwanzigsten Jahrhundert markiert jedoch den Augenblick, in dem die Raumgestaltung zu einer selbständigen gestalterischen Komponente oder gar zum Überträger der Erzählung oder des Handlungsverlaufs einer Produktion wird.

Die Szenografen sind heute in den Bereichen Schauspiel, Kino, Ausstellungen, öffentlicher und virtueller Bereich tätig. Der Lehrstuhl für Kuratorialwissenschaft und Dramaturgiepraxis deckt die Geschichte und Theorie von Ausstellung, Schauspiel und Performance sowie die Kuratorial- und Dramaturgiepraxis ab. Ziel ist es, visuelle, performative und kulturelle Artefakte in der Untersuchung der entsprechenden Medien und Institutionen zu inszenieren.

Das Studium der Ausstellungsgestaltung und Szenografie fördert die analytische, konzeptionelle, ästhetische, technische und organisatorische Kompetenz zur Konzeption narrativer Räume. Der Lehrinhalt ist nicht modulierbar und interdisziplinäres Handeln über die Fakultätsgrenzen hinweg ist Teil des Lehrangebots. Die erste Professur für Szenografie war Johannes Schütz, es folgte Michael Simon.

1998 kam der Ausstellungsbereich hinzu und ergänzte das von Kllötz entwickelte Gesamtkonzept, in dem Szenografie und Ausstellungsdesign ineinandergreifen. Sie wurde zunächst von Christian Moeller repräsentiert und von seinem Amtsnachfolger Louis-Philippe Demers in Mediale Ausstellungsgestaltung umfirmiert. 2006 übernahm die Künstlerin die Szenografie und Wilfried Kühn die Gestaltung der Ausstellung, die später um weitere Kuratoriestudien ergänzt wurde.

2012 folgten die Szenografie von Frau Schuppelius und 2014 die Ausstellungsgestaltung von Andreas Müller. Anja Dorn ist seit 2013 im Bereich der kuratorischen und dramaturgischen Forschung tätig. Die Abteilung betreibt ein exzellent ausgestattetes Versuchsstudio. Derzeit arbeitet unsere Erasmus-Abteilung mit den nachfolgenden Partneruniversitäten zusammen: Der Antrag auf ein Praktikum am Lehrstuhl für Ausstellungsgestaltung ist zweigeteilt.

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