Architekturmalerei

Bautenmalerei

Die Seiten in der Kategorie "Architekturmalerei". Architekturgemälde 293 ] Architekturmalerei, das Genre der Kunst, deren wesentliches Ziel die Repräsentation von Bauwerken, sowohl von Einzelteilen, Innen- und Außenarchitektur, als auch von kompletten Installationen ist, die in oder um für reproduziert werden. Es umfasst drei nicht strikt unterscheidbare Entwicklungen: erstens die Architekturmalerei als Ergänzung und die dazugehörige Umgebungssituation zu figürlichen repräsentieren eine unselbständige, die untergeordnete, aber sehr wichtige Kunstgattung (architektonischer Teil der Historien- und Genremalerei, architektonische Staffage); zweitens.

es ist selbständige Kunstgenre, das architektonische Motive in seinem Zentrum hat, die es durch die allgemeine Stimmung (Beleuchtung, Lufteffekt, Umweltschutz, Bestandteil figürliche) zu einem einheitlichen visuellen Effekt bei künstlerischer (tatsächliches architektonisches Bild) bringen; er ist eine Begleitkunst des gestaltenden Architekturbüros und bedient die Lichtquellen des Architekturplänen, eine effektivere und bessere Repräsentation von selbständige, durch eine bedingtere Licht/Schatten- und Lokalfarbenbetonung, durch eine perspektivische Wirkweise und Umwelteinwirkung.

Geschichtlich gesehen taucht die Architekturmalerei zunächst als Ergänzung bis figürlichen auf; Anfänge sind bei den Ägyptern (gemalt Särge), Griechinnen (Vasenbilder), Römern (pompejanische Wandmalereien). Der Architekturmalerei widmete sich die Renaissanceschule bemächtigt vor allem der reicheren Gestaltung ihrer Figurengemälde (Dürer, Holbein, Raphael, Veroneser, etc.). Ein besonderes Blütezeit ist das des Barocks und Rokokos, wo die architektonische Malerei immer selbständiger und reichhaltiger ( "fresco decorations") ist und schließlich mit der architektonischen durch intellektuelle, naturgetreue Nachahmung der architektonischen Formen (Pseudo-Architektur; Father Pozz, Tiepolo, etc.) konkurriert.

Hierbei wurden die malerische architektonischen Idealentwürfe und Fantasy-Kompositionen (Piranesi, Paul Deckers fürstlicher) stark hervorgehoben. Die selbständige Architekturfotografie begann erst im XVII. und XVIII. Jh. (in Holland Van der Neer, de Witte, P. Neefs, etc.). Wichtige Maler dieses Jahrtausends in Deutschland waren Quaglio, v. Bayer, Karl Werner, Eduard Hildebrand, Karl Grab u. a. Besonders im Dienst der Baukunst ist die Architekturmalerei erst in diesem Jahrtausend zu finden und hat sich durch die Bedürfnis nach bunten Reisefotografien stark entwickelt.

Allgemeiner Bedürfnis wurde es dann durch die wiederholte öffentliche Ausschreibung von Architekturwettbewerben. "â "â" Grundsatz dieser Architekturmalerei ist eine Erleichterung und Reduzierung der[293] Anwendbarkeit des allgemeinen Grundsätze der Kunst, wodurch die Gesetzmäßigkeiten der perspektivischen Gestaltung einen wesentlichen Beitrag leisten. Mit der malerischen Wiedergabe der Sichtweise von Gebäudes z.B. wählt zunächst die Sichtweise der Bauweise für Silhouette und Details so günstig wie möglich.

Gewöhnlich wird die Ausleuchtung ( "Konstruktion der Schatten") in einem Neigungswinkel von 45Â von links oder links in der Art und Weise vorausgesetzt, dass in Beleuchtung und Schattigkeit die am deutlichsten sichtbaren Kontraste auf Flächen erhält (dunkle Seiten, Schlagschatten). In der Regel sind die Öffnungen, Felder und Türen als dunkel gekennzeichnet. Nach dem Lufteffekt sind in der Regel die im Farbton einige wärmere, d.h. gelbliche und helle Töne, die Schattenwürfe dagegen kältere, d.h. bläulichere und dunkle Töne zu empfangen; ebenso die am Boden gelegenen senkrechten Anteile wärmer (als Spiegelbild Fläche) näher sind in hell und schattig als waagerechte und vom Boden abgelegene Anteile zu führen.

In der Geometrie darstellung werden unterschiedliche Farbgebungen ihrer Entwürfe von individuellen ArchitektInnen praktiziert. "â "â" Es ist von Bedeutung und oft versäumt ist es immer genügende Standflächen Standflächen Standflächen für, die vertikale Flächen anzugeben. Inwieweit Landschaft und figürliche Personal (Bäume, Air, Clouds, Vordergrund und Hintergrund) in diesem Bereich liegen, lässt sich durch kunstvoll gewählte Bildformate wesentlich steigern.

Achten Sie immer auf ein Übermaß an Zubehör, ein sehr oft wiederkehrender Irrtum, der auftritt, wenn Sie jedem einzelnen Teil zu einer sonst möglichen Auswirkung verhelfen wollen. Die Zubehöre sollten niemals die Aufmerksamkeit auf sich lenken, sondern nur die Hauptwirkung abrunden und charakterisieren, bei der Selektion und Bearbeitung den Wesenszug des Vorschlags bewahren (Figuren als Maß für Größe und Klärung der Festlegung von Räumen usw.; müssen und besonders müssen, für die Stärke und Fülle ihres Aussehens, unter Erhaltung der lebenswichtigen form und farbgebung eine kleinere wirkung und Bäume als diese sonst oft eine reine Malerei erhalten).

Der Blick aus der Luft, der die Abfolge mehrerer Einzelteile in umfangreichen Installationen zum Ausdruck bringt, ist vielleicht der geeignetste Weg, den malerischen Umgang mit Bauwerken und Umgebungen zu bewahren. Die architektonische Malerei von theatralischen Dekorationen erfordert bis zu einem gewissen Grad eine eigene perspektivische Konstruktion, indem nicht ein Gesichtspunkt des Betrachters, sondern seine verschiedenen, auch mehrere horizontale Ebenen eingenommen werden.

Beim Aufzeichnen von komplizierten Strukturen wird die Kamera Lukida oft erfolgreich eingesetzt. Die am besten geeignete Methode der Architekturmalerei, vor allem im kleinen Maßstab, sind für Reisezeichnungen und Entwürfe Aquarelle, da dies die einfachste ist und natürlichsten eine strikte Einhaltung der grafischen Formen erlaubt. In bestimmten Architekturbildern, die überwiegend als atmosphärische Bilder wahrgenommen werden (z.B. Sonnenuntergänge, wenig beleuchtetes Innenräume mit individuellen Lichtreflexen, Nebelansichten, etc.), wo die Architektur zugunsten der Farbwirkung zurücktritt, Pastosetechniken (Öl, Tempera) ebenfalls adäquat ist, werden die Bilder in den Vordergrund gestellt.

Natürlich alle Entwicklungsstadien von figürlichen Gemälde, dunkel, braun von früheren Zeit-, Licht- und Pleinair-Darstellungen, findet ihre Repräsentanten auch im Architekturbild. Generell lässt sich sagen, dass perfekte architektonische Bilder, die mit formalen Verständnis eine vertraute künstlerische Bearbeitung der Wirkung von Licht kombinieren und zu bedeutenden großen Werken aufgewertet werden, äußerst rar sind; dass man gerade hier oft mit einseitiger Virtuosität begegnet, oft mit unzulänglichem begnügt begnügt Generell lässt sich sagen, dass perfekte architektonische Bilder, die mit formalen Bildern in Verbindung gebracht werden, sehr ungewöhnlich sind.

Doch die großen architektonischen Meisterleistungen (man denke nur an das Interieur der gotischen Kathedralen) halten durch die Harmonie von perfekter Form und Farbmagie ein Fülle der höchsten spirituellen Höhen. Ein Künstler, mehr leidenschaftliche und höhere Malerei der architektonischen Malerei könnte diese große Schönheit enthüllen, wenn sie umfassend, große Künstler widmen sich ihr würden, wie Adolf Menzel, Tom Cool.

Außer Farbdarstellungen ist für architektonisch Entwürfe in der Praxis oft das Monochrom, besonders in Chinatinte, Sepia, Lampenschwarz (auch mit etwas ultramarinen und Terra di Siena). Im Stil einer Feder mit Feder, Bräunung, Feder (auch zusammen mit Tusche) lassen sich sehr schöne Effekte erreichen, nämlich für Abbildungen und Schemen (vgl. die Abbildung S. 294), dabei ist insbesondere der Aspekt der exakten Wiedergabbarkeit wichtig: für

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