Architektur Ausstellung Köln

Kölner Architekturausstellung

Kölns Museumslandschaft ist vielfältig und in ständiger Bewegung. Photo exhibition at the UAA Ungers Archive for Architecture. Das Areal der Wechselausstellungen wurde vollständig abgetrennt.

Behrens zum Geburtstag des Künstlers

Schöpfer dieser und vieler anderer Kreationen ist der in Hamburg lebende Peter Behrens. Anlässlich des 150 -jährigen Bestehens des großen Designers und Baumeisters in Deutschland am 1. Januar 2018. Vor allem seine Arbeiten um die Jahrtausendwende bis zur Werkbundausstellung in Köln prägten die Kunst- und Design-Geschichte.

Ab 1896 hat sich Behrens in fast rasanter Geschwindigkeit vom Künstler und Graphiker zum Kunsthandwerker, Schriftdesigner und Architekt entwickelt. Behrens bis ins letzte Detail konzipiertes Wohnhaus war bei der Vernissage der Künstler-Kolonie auf der Darm- und Matildenhöhe in Darmstadt die Krönung und machte Behrens auf einen Streich weltweit bekannt.

Er beschäftigte sich in der folgenden Zeit mit fast allen Designfragen und entwickelt das Erscheinungsbild - lange bevor es diesen überhaupt gab - für die Marke Linoleumfabrik Anker in Berlin und ab 1907 für die AEG in Berlin. Neben der aufsehenerregenden Architektur der AEG Turbohalle gestaltete er in der Ausstellung Wasserkocher, Leuchtentypen und Wärmestrahler sowie Plakate, Geschäftsdrucksachen und Werbestempel.

In acht Themenzimmern versammelt die Ausstellung rund 230 Gegenstände, darunter Ausstellungsstücke aus der eigenen Kollektion wie den Schiedmayer Salonflügel (1901) aus dem Behrens-Musikraum in Darmstadt, aber auch sehr frühes Möbeldesign, Grafik, Textil, Keramik und Silber. Dazu kommen erstklassige Ausleihungen anderer Institute wie der Farb-Holzschnitt "Der Sturm" (1896) und die Hausbank der Kunstgewerbeschau Turin von 1902 aus dem Hamburger Kunstgewerbemuseum oder das Glasset "mit breitem Golddrand " (1902) sowie die Fibel mit Blumenmotiv (um 1900) aus der Neuen Kollektion - The Design Museums, München.

Die Ausstellung konzentriert sich auf Peter Behrens' frühes Werk und insbesondere auf seinen Stilwechsel vom Art Nouveau zur frühneuzeitlichen Objektivität. Außerdem werden die von Behrens im Rheinland hinterlassenen Reste gezeigt. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem LVR-Industriemuseum Oberhausen und den Krefelder Museen, das im Laufe der Monate März und September mit eigenen Exponaten und komplementären Themenschwerpunkten aufwartet.

Zu diesem Zweck erarbeitet das MAKK fünf thematische Ausgaben zu bisher unveröffentlichten Themen der Arbeit von Peter Behrens.

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